Fürstentum Liechtenstein

pafl: Anerkennungsgaben für kulturelle Berichterstattung

      (ots) - Vaduz, 8. März (pafl) - Die Regierung hat auf Empfehlung
des Kulturbeirates beschlossen, Gerolf Hauser, Henning von Vogelsang
und Edgar Schmidt für ihre langjährige journalistische Tätigkeit im
kulturellen Bereich mit einer Anerkennungsgabe zu honorieren. Alle
drei Ausgezeichneten waren in den letzten Jahren um eine engagierte
Kulturberichterstattung aus dem Fürstentum Liechtenstein besorgt.

    Gerolf Hauser arbeitet als freier Kulturjournalist und war in den letzten Jahren Leiter des Ressorts Kultur beim Liechtensteiner Volksblatt. Henning von Vogelsang begann 1972 seine Arbeit als Stellvertretender Chefredaktor beim Liechtensteiner Vaterland und übernahm die Sparte Kultur als eines seiner Hauptressorts. Edgar Schmidt ist seit 1979 als freier Mitarbeiter bei den Vorarlberger Nachrichten tätig und berücksichtigt in seinen Berichterstattungen alle wichtigen Kulturereignisse aus dem Fürstentum Liechtenstein.

    Der Zufall wollte es, dass alle drei Redakteure in den Ruhestand treten oder ihre Arbeit zumindest reduzieren werden. Für Regierung und Kulturbeirat war dies die Gelegenheit, einen verdienten Dank auszusprechen. Die Übergabe der Anerkennungsgaben fand am Montag,8. März, um 11.00 Uhr im Kunstraum Engländerbau statt und wurde von Regierungsrat Alois Ospelt sowie von Kulturbeiratspräsident Josef Braun vorgenommen.

    Die Laudatio bot Gelegenheit, auf das Geleistete einzugehen. So wurde darauf hingewiesen, dass die Berichterstattung von kulturellen Anlässen mit einem grossen persönlichen Engagement verbunden ist. Neben der entsprechenden fachlichen Voraussetzung ist die Bereitschaft zu einer hohen zeitlichen Belastung mitzubringen. Die Auseinandersetzungen in den Tageszeitungen zeigen zudem immer wieder, dass eine kritische Berichterstattung nicht immer auf ungeteilte Zustimmung trifft. Die Arbeit ist aber dennoch von besonderer Bedeutung, denn die Medien leisten einen fundamentalen Beitrag zur Orientierung der Öffentlichkeit, wobei das "geschriebene Wort" nach wie vor von zentraler Bedeutung ist. Gute Kulturberichterstattung, wie wir diese von den drei Ausgezeichneten gewohnt sind, leistet jedoch nicht nur einen Beitrag zur Information der Öffentlichkeit sondern auch zu einem besseren Kulturverständnis.

Kontakt:
Stabsstelle für Kulturfragen
Thomas Büchel
Tel.: +423 236 60 80




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