Fürstentum Liechtenstein

pafl: Die Internationale Bodenseekonferenz (IBK), Kommission Gesundheit, tagte am Mittwoch, 10. September, erstmals in Liechtenstein

      (ots) - Vaduz, 10. September (pafl) - Die IBK Kommission Gesundheit
befasst sich mit grenzüberschreitenden Fragen im Bereich der
Gesundheit. Die Kommission pflegt einen regen Informations- und
Erfahrungsaustausch in ganz unterschiedlichen Feldern der
Gesundheitsvorsorge und Gesundheitsversorgung. Ein gewisses
Schwergewicht bildet die Gesundheitsvorsorge. Die
grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei der Realisierung von
konkreten Projekten greift immer besser. Bei der
Gesundheitsversorgung geht es darum, die durch Gesetzgebung sowie
Finanzierungs- und Krankenversicherungssysteme eng begrenzten
Möglichkeiten auszuweiten. Zielsetzung ist es, interessante Angebote
grenzüberschreitend zugänglich zu machen. Gemeinsame Anliegen werden
unter anderem im Rettungswesen und bei der Ausbildung in den nicht-
ärztlichen Gesundheitsberufen verfolgt.

    Für Liechtenstein ist es wichtig, in dieser Kommission vertreten zu sein, damit der internationale Austausch und Informationsfluss gewährleistet ist. Helen Näff von der Sozial- und Präventivmedizinische Dienststelle wurde von der Regierung als Vertreterin Liechtensteins in diese Kommission delegiert.

    Die gestrige Tagung wurde von Regierungsrat Hansjörg Frick, Inhaber des Ressorts Gesundheit, eröffnet. Zum Abschluss der Tagung fand eine Führung durch das Kunstmuseum statt.

    Die Internationale Bodenseekonferenz ist ein kooperativer Zusammenschluss der an den Bodensee angrenzenden oder mit ihm verbundenen Länder und Kantone. Mitglieder sind das Fürstentum Liechtenstein, Vorarlberg, Bayern, Baden-Württemberg sowie die schweizerischen Kantone Zürich, Schaffhausen, Thurgau, St. Gallen, Appenzell-Ausser- und Innerrhoden.

    Die IBK hat das Ziel, die REGIO BODENSEE als attraktiven Lebens-, Natur-, Kultur- und Wirtschaftsraum zu erhalten und zu fördern und die regionale Zusammengehörigkeit zu stärken. Durch gemeinsam bearbeitete Politbereiche und Projekte soll ein nachhaltiger Beitrag zur Überwindung der Grenzen in der Region geleistet werden. Die IBK besteht seit dem Jahr 1972. Im Jahr 1979 wurde ein Ständiger Ausschuss und Kommissionen zu bestimmten Sachgebieten eingerichtet, welche die Entscheidungsvorbereitung für die alljährlich stattfindende Konferenz der Regierungschefs der Anrainerländer übernehmen.



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