Fürstentum Liechtenstein

pafl: Die Rechte des Kindes

      (ots) - Vaduz, 13. Februar (pafl) - Die Vertragsstaaten des Übereinkommens
über die Rechte des Kindes haben sich am 10. Februar in New York
getroffen, um den Ausschuss für die Rechte des Kindes zu vergrössern
und neu zu wählen. Liechtensteins Botschafter und Ständiger
Vertreter bei den Vereinten Nationen, Christian Wenaweser, hatte den
Vorsitz an diesem Treffen

    Die Rechte des Kindes sind ein Schwerpunkt in Liechtensteins Arbeit im Rahmen der Vereinten Nationen. Liechtenstein hat das Übereinkommen über die Rechte des Kindes ratifiziert und auch die Fakultativprotokolle über Kinder in bewaffneten Konflikten sowie über Kinderhandel, Kinderprostitution und Kinderpornographie unterzeichnet. Die Ratifizierung der Protokolle ist in Vorbereitung.

    Liechtenstein ist aber nicht nur auf Vertragsebene dabei. Von Anfang hat Liechtenstein etwa den Sondervertreter für Kinder in bewaffneten Konflikten finanziell unterstützt. Botschafter Christian Wenaweser hat in den vergangenen Jahren bei verschiedenen Gelegenheiten in der vordersten Reihe für die Verbesserung und Umsetzung der Kinderrechte verhandelt, unter anderem während der Sondersession der UNO- Generalversammlung über Kinder, an der im Frühjahr 2002 auch Regierungschef Otmar Hasler teilnahm. Dieses Engagement und die Erfahrung als Vorsitzender des Dritten Hauptausschuss der Generalversammlung haben dazu geführt, dass Botschafter Wenaweser angefragt wurde, diesen Vorsitz zu übernehmen.

    Wahlen und Vergrösserung des Ausschusses für Kinderrechte Die Umsetzung des Übereinkommens über die Rechte des Kindes wird bisher von einem zehnköpfigen Ausschuss überwacht. Das Übereinkommen wurde von den Vertragsstaaten abgeändert, um die Anzahl der Mitglieder des Ausschusses auf 18 zu erhöhen. Es waren insgesamt 13 Mitglieder neu zu wählen, fünf der gegenwärtigen Mitglieder behalten ihr Mandat bis 2005.



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