Fürstentum Liechtenstein

Chancengleichheit 2003 - Neuausschreibung für Betriebe

    Vaduz (ots) - Die Regierung setzt mit der Ausschreibung des Anerkennungspreises Chancengleichheit 2003 einen weiteren Impuls zur Förderung der Chancengleichheit von Frau und Mann. Mehr Chancengleichheit, partnerschaftliches Denken und Handeln im Sinn einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind der Regierung ein grosses Anliegen zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit.

    Der Anerkennungspreis wird seit drei Jahren vom Ressort für Familie und Gleichberechtigung in Zusammenarbeit mit dem Gleichstellungsbüro ausgeschrieben. Bei den Organisationen und auch Einzelpersonen ist der Preis bisher auf gute Resonanz gestossen. Der Preis hat inzwischen einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht und die Öffentlichkeit für Frauenfragen und Familienarbeit sensibilisiert. Erste Preisträgerin im Jahr 2000 war die Informations- und Kontaktstelle infra mit dem Projekt Migrantinnen. Im Jahr danach konnte das Projekt Förderung von Jungunternehmerinnen und Wirtschaftsfrauen (JUWI) in Liechtenstein, ein Projekt des Vereins Bildungsarbeit für Frauen, ausgezeichnet werden. In diesem Jahr ging der Preis an die Aids- Hilfe Liechtenstein zu Gunsten von APIS, Aidsprävention im Sexgewerbe.

    Da sich in den letzten drei Jahre kein Betrieb um den Preis beworben hat, wurde der Chancengleichheitspreis für die Betriebe neu konzipiert und wird alternierend mit dem Preis für Organisationen und Einzelpersonen alle zwei Jahre ausgeschrieben. Dieses Jahr erfolgt die Ausschreibung für die Betriebe. Es wird angestrebt, mittels der Neuausschreibung drei Projekteingaben von Betrieben prämieren zu können. Mit der Ausarbeitung des der Neuausschreibung beigelegten Fragebogens haben Unternehmen die Möglichkeit, sich als besonders familien- und frauenfreundlich auszuzeichnen. Mit einer Teilnahme am Chancengleichheitspreis kann sozialpolitische Verantwortlichkeit und fortschrittliche Personalpolitik mit einer positiven Imageförderung für den eigenen Betrieb verknüpft werden.

ots Originaltext: pafl
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Ressort: Familie und Gleichberechtigung/Regierungschef Otmar Hasler
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Nr. 659



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