Fürstentum Liechtenstein

IKAR-Jahrestagung in Liechtenstein

Die Internationale Kommission für Alpines Rettungswesen (IKAR)   führt ihren Kongress 2002 und die Delegiertenversammlung in   Liechtenstein durch          Vaduz (ots) - Vom 16. bis zum 20. Oktober wird im Malbun von der Liechtensteinischen Bergrettung in Zusammenarbeit mit dem Amt für Zivilschutz und Landesversorgung die diesjährige Jahrestagung mit anschliessender Delegiertenversammlung der Internationalen Kommission für Alpines Rettungswesen (IKAR) organisiert und durchgeführt. Es werden über 170 Leute aus knapp 20 Ländern teilnehmen.

    Die Ziele der IKAR sind die Zusammenarbeit im Bergrettungswesen international zu fördern, die Rettungsmethoden für verunfallte Bergsteiger und Bergwanderer zu optimieren und durch Unfallvorbeugung und Informationen mitzuhelfen, Bergunfälle zu verhindern. Um diese Ziele zu erreichen, hat die IKAR in den letzten 50 Jahren viele Kurse und Informationstagungen durchgeführt und den Erfahrungs- und Gedankenbaustausch der Bergretter gefördert.

    Heute gehören der IKAR 30 nationale Bergrettungsorganisationen aus Europa und USA / Kanada an. Als ausserordentliche Mitglieder, ohne eigene Rettungsorganisation, stellen weitere 8 Organisationen, wie etwa die nationalen Lawinenwarndienste der Gründerländer, ihre Erkenntnisse der IKAR zur Verfügung.

    Um die Ziele zu erreichen und die Verbreitung der Informationen sicherzustellen arbeiten während des Jahres verschiedene Subkommissionen unabhängig voneinander. Es sind dies die Kommissionen für Boden- und Canyoningrettung, Lawinenrettung (inkl. Lawinhundewesen), Flugrettung, Alpine Notfallmedizin und die Publikationenkommission. Die Kommissions-Resultate werden im Rahmen eines jährlichen Kongresses zusammengetragen und in gemeinsamen Sitzungen zu IKAR-Empfehlungen verarbeitet.

    Im Rahmen dieser Arbeiten werden dieses Jahr auch Demonstrationen mit einem neue Helikoptern vorgeführt und die entsprechenden Techniken werden den Rettern gezeigt. Dieser Kongress wird im "Jahr der Berge" in Liechtenstein durchgeführt.

    Ohne Übertreibung darf gesagt werden, dass die Bergretter aller angeschlossenen Organisationen ihr Können, ihre Erfahrungen, ihre Geräte und das Ergebnis ihrer Ausbildung zum Wohle aller Berggänger auf der ganzen Welt selbstlos zur Verfügung stellen.

ots Originaltext: pafl
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