Fürstentum Liechtenstein

Transparenter Informationsaustausch

Regierungsräte der Region befassen sich intensiv mit dem Thema   «Regionaler Verkehr»

    Vaduz (ots) - Informatives Gespräch auf höchster Ebene: gestern Montag trafen sich die Regierungen St. Gallens, Vorarlbergs und Liechtensteins in Vaduz zu einem Informationsaustausch in Verkehrsfragen. Im Mittelpunkt des regelmässig stattfindenden Treffens der «Arbeitsgruppe Regionale Verkehrsplanung auf Regierungsebene» standen Gespräche über die trilaterale Verkehrsstudie, gemeinsame Interessen und Verbesserungen in den Bereichen des Individualverkehrs und Öffentlichen Verkehrs.

    Die Regierungsräte Josef Keller, Willi Haag (St. Gallen), Hubert Gorbach und Manfred Rein (Vorarlberg) sowie Regierungschef Otmar Hasler und Verkehrsministerin Rita Kieber-Beck (Liechtenstein) trafen sich gestern Montag in Vaduz, um die vor wenigen Tagen veröffentlichte Studie «Nachhaltige Verkehrsentwicklung Oberes Rheintal» gemeinsam zu diskutieren und Lösungsmöglichkeiten für den regionalen Verkehr zu evaluieren.

    Des Weiteren wurden aktuelle Verkehrsprojekte aller Beteiligten besprochen und in regionalen Zusammenhang gebracht. Das Ziel des Treffens auf Regierungsebene konnte zur Zufriedenheit aller anwesenden Regierungsräte erfüllt werden.

    Transparente Informationspolitik

    Der gegenseitige Informationsaustausch zwischen den beteiligten Teilregionen Vorarlberg, St. Gallen und Liechtenstein funktioniert auch auf höchster Ebene reibungslos: alle Beteiligten sprachen von einer offenen, transparenten Informationspolitik der gemeinsamen Region.

    Liechtenstein klärte die Regierungskollegen aus St. Gallen und Vorarlberg vor allem über drei Projekte auf: vorgestellt wurde das im Entwurf vorliegende neue Liniennetz der LBA, die geplante Evaluation eines alternativen Verkehrsmittels und das System PubliCar, dessen Sinnhaftigkeit für Liechtenstein geprüft werden soll. Seitens Österreich stand vor allem die Information in Sachen Letzetunnel und S 18 im Vordergrund. Ebenso besprochen wurden die neuen Modalitäten bei der Zollabfertigung zwischen der Schweiz und Österreich. Die Regierungsvertreter des Kantons St. Gallen informierten hauptsächlich über den beabsichtigten Ausbau des Öffentlichen Verkehrs, welcher nicht nur die regionalen, sondern auch die internationalen Anbindungen berücksichtigen wird.

    Stärkung des Öffentlichen Verkehrs

    Gegenstand des Gesprächs war auch die seit langem bestehenden regionalen Bemühungen zur Stärkung des Öffentlichen Verkehrs. Vor allem für die Bahnlinien Feldkirch - Buchs sowie Bregenz - St. Margrethen wurden diverse Verbesserungsmöglichkeiten aufgezeigt. Der Konsens aller Regierungskollegen zeigt, dass diese Verbesserungen in naher Zukunft umgesetzt werden sollen. Betreffend grenzüberschreitendem Ausbau des Öffentlichen Verkehrs dominierte Einigkeit zwischen allen Regierungsvertretern, während spezifisch im Bereich des Individualverkehrs beim Projekt Letzetunnel die Auffassungen der regionalen Parteien diametral auseinandergehen.

    Erweiterung der Gruppe

    Die grosse Bedeutung der Region soll in der Arbeitsgruppe auf Regierungsebene weiter wachsen können. Dies vereinbarten die Regierungsräte aus St. Gallen, Vorarlberg und Liechtenstein. So wurde der Wunsch geäussert, dass in Zukunft auch der Kanton Graubünden in die Arbeit dieser Gruppe eingebunden wird. Dieser Schritt wurde ebenso im Sinne des grenzüberschreitenden Konsenses begrüsst.

    Das nächste Treffen der Arbeitsgruppe wird im Spätherbst stattfinden. Anlässlich dieses Treffens sollen unter anderem konkrete Stellungnahmen der Teilregionen zur trilateralen Studie diskutiert werden.

ots Originaltext: pafl
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