Fürstentum Liechtenstein

Beitrag an UNIFEM-Studie

    Vaduz (ots) - Die Regierung hat in ihrer Sitzung vom 23. Oktober 2001 beschlossen, an den Entwicklungsfonds der Vereinten Nationen für Frauen (UNIFEM) einen Beitrag von 10'000 Franken zu leisten. Der Beitrag ist der Erstellung einer UNIFEM-Studie über die Auswirkungen bewaffneter Konflikte auf Frauen und über die Stärkung der Führungsrolle von Frauen in Friedensprozessen gewidmet.

    Die UNIFEM-Studie geht zurück auf eine vom UNO-Sicherheitsrat verabschiedete Resolution vom Herbst 2000, mit welcher eine Studie zum Thema Frauen, Sicherheit und Frieden gefordert wird.

    Wesentlichen Bestandteil der UNIFEM-Studie bilden Untersuchungen in Ländern Afrikas, Ost- und Zentraleuropas, Lateinamerikas sowie Asiens, welche von bewaffneten Konflikten betroffen sind. Es sollen ausserdem Konsultationen mit staatlichen und militärischen Vertretern, verschiedener Bevölkerungsgruppen und insbesondere mit den von bewaffneten Konflikten betroffenen Frauen geführt werden. Die Ergebnisse der Studie sollen den Mitgliedsländern der Vereinten Nationen und einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht werden.

    Der Beitrag zur Erstellung dieser UNIFEM-Studie steht im Einklang mit dem bisherigen Engagement Liechtensteins zur Präventivdiplomatie sowie zur Verstärkung der Rolle von Frauen in diesem Bereich und im Rahmen der Friedenserhaltung und Friedensschaffung.

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