Fürstentum Liechtenstein

Alte Vorwahl +41 75 ab 12. April 2001 nicht mehr in Betrieb

Gemeinsame Pressemitteilung des Amtes für Kommunikation, der LTN Liechtenstein TeleNet AG und der Telecom FL AG

      Vaduz (ots) - Wie vor mehr als zwei Jahren festgelegt und seither
wiederholt kommuniziert worden ist, wird der seit dem 5. April 1999
aufrecht erhaltene Parallelbetrieb der ehemaligen Vorwahl +41 75 und
der offiziellen Landeskennzahl +423 am kommenden Donnerstag, 12.
April 2001, planmässig eingestellt. Ab diesem Zeitpunkt sind Anrufe
nach Liechtenstein nur noch unter Verwendung der offiziellen
Landeskennzahl +423 gefolgt von der liechtensteinischen
Teilnehmernummer möglich. Dies gilt auch im Verkehr zwischen der
Schweiz und Liechtenstein, nachdem insbesondere die Swisscom den
bisherigen Parallelbetrieb ihrerseits beendet. Auch im inländischen
Telefonverkehr kann die 075 ab dem 12. April 2001 nicht mehr gewählt
werden.
  
  Ab dem 12. April 2001 werden eingehende Anrufe im nunmehr
ungültigen Nummernformat 075 oder +41 75 auf eine mehrsprachige
Bandansage geschaltet und anschliessend abgeworfen.
  
  Konsolidierte +423-Implementierung und Auflösung der "Taskforce
+423". Nachdem im Anschluss an die Einführung der neuen
Landeskennzahl +423 am 5. April 1999 Probleme mit der Erreichbarkeit
Liechtensteins aus Netzen ausländischer Betreiber bestanden haben,
hat die Regierung beim Amt für Kommunikation zur Behebung dieser
Probleme die "Taskforce +423" eingesetzt. In den vergangenen rund
eineinhalb Jahren konnten die ursprünglich bestehenden
Schwierigkeiten drastisch reduziert werden. Mit dem Ende des
Parallelbetriebes am 12. April 2001 wird die "Taskforce +423" deshalb
aufgelöst und ihre Tätigkeit in die Abläufe und in die Verantwortung
der LTN Liechtenstein TeleNet AG überführt.
  
  Störungsmeldungen

  Allfällige Meldungen betreffend Fälle einer mangelhaften
telefonischen Erreichbarkeit Liechtensteins können auch weiterhin
unter der Störungsnummer 175 gemeldet werden. In aller Regel verhält
es sich so, dass die jeweilige ausländische Telefongesellschaft für
die telefonische Erreichbarkeit Liechtensteins ihren Kunden gegenüber
verantwortlich ist. Wenn immer möglich, sollten entsprechende
Beschwerden deshalb an die betreffende Telefongesellschaft vor Ort
gerichtet werden. Es wird darum gebeten, ausländische
Gesprächspartner auf diesen Weg der Störungsbehebung ausdrücklich
hinzuweisen.
  
ots Originaltext: pafl
Internet: www.newsaktuell.ch
  
Kontakt:
Presse- und Informationsamt des Fürstentums Liechtenstein (pafl),
Tel. +423 236 67 22, Fax +423 236 64 60



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