Bundesamt für Berufsbildung und Technologie

BBT: Gesundheits- und Sozialberufe eröffnen neue Perspektiven

      Bern (ots) - BBT, 15. Oktober 2002. Das Bundesamt für Berufsbildung
und Technologie BBT lanciert gemeinsam mit Kantonen und
Organisationen der Arbeitswelt eine weitere Etappe der nationalen
Berufsbildungskampagne: Im Zentrum der nun angelaufenen sechsten
Welle stehen die Gesundheits- und Sozialberufe. Die Kampagne will
das Image dieser Berufe aufwerten und sicher stellen, dass auch
künftig genügend gut ausgebildetes Fachpersonal vorhanden ist.
Grundlage für das Engagement des BBT bildet die revidierte
Bundesverfassung, mit der die Gesundheits- und Sozialberufe in
Bundeskompetenz übergehen. Im Zuge der Integration dieser Berufe ins
gesamtschweizerische Berufsbildungssystem wurden neue
Ausbildungsgänge auf Sekundarstufe 2 geschaffen, die sich grosser
Nachfrage erfreuen.

    Die Gesundheits- und Sozialausbildungen stehen vor vielfältigen Herausforderungen. Die soziodemografische Entwicklung verlangt nach mehr Nachwuchs für die vorhandenen Ausbildungsplätze, während gesellschaftliche Veränderungen wie neue Krankheiten und Kostenwachstum Anpassungen im Berufsbild notwendig machen. Die laufende Berufsbildungsreform trägt diesen Herausforderungen Rechnung. So können seit kurzem im Sozial- ebenso wie im Gesundheitsbereich Ausbildungen direkt im Anschluss an die obligatorische Schulzeit begonnen werden (z.B. Soziale Lehre, Fachangestellte/r Gesundheit). „Davon erhoffen wir uns u.a. eine Erweiterung der Rekrutierungsbasis“, führte Ursula Renold, stv. BBT- Direktorin, an einer Medienkonferenz aus. „Das BBT misst der Förderung und Weiterentwicklung der Gesundheits- und Sozialausbildungen auf allen Stufen besonderen Stellenwert zu“, betonte Renold. Ruth Lüthi, Staatsrätin Kanton Freiburg und Präsidentin der Sozialdirektorenkonferenz, begrüsst die Imagekampagne. Die Berufe des Gesundheits- und Sozialwesens stellten – gerade wegen ihrer zunehmenden Komplexität – faszinierende Tätigkeitsfelder dar.

    Die Plakataktion im Rahmen von Lehrstellenbeschluss2 informiert Jugendliche über das Ausbildungsangebot und soll sie motivieren, einen Gesundheits- oder Sozialberuf zu ergreifen. „Offen für Neue“ lautet der vieldeutige Slogan, der sowohl auf die Vielfalt der angebotenen Ausbildungen wie auf die angestrebte Erweiterung der Rekrutierungsbasis für Gesundheits- und Sozialausbildungen anspielt. Die Kampagne zeigt die Gesundheits- und Sozialberufe von ungewohnter Seite und demonstriert, wie sich das Selbstverständnis der Berufsangehörigen gewandelt hat. Gezielt werden auch männliche Jugendliche vor der Berufswahl anvisiert. Mit pointierten Aussagen nehmen junge Berufsleute Stellung zu ihrer Tätigkeit. Die unterschiedlichen Statements rücken die Vielfalt und Attraktivität der Gesundheits- und Sozialberufe ins Zentrum. Sie vermitteln Spass an der Arbeit und unterstreichen die grossen Pluspunkte dieser Berufe, die technische, kommunikative und Betreuungsaufgaben vereinen.

    Die sechs Sujets erscheinen ab Woche 41 als Plakate und ab Woche 43 als Inserate in der gesamten Schweiz. Regional kommen zusätzliche Statements zum Einsatz, die auch weniger bekannte Berufe ins Rampenlicht rücken.

Auskünfte Dr. Ursula Renold, stv. Direktorin BBT, Tel. 031 323 76 12, ursula.renold@bbt.admin.ch Carmen Steimann Sager, Kommunikation BBT, Tel. 031 322 58 84, carmen.steimann@bbt.admin.ch Website zur Kampagne: www.profisurf.ch



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