Bundesamt für Statistik

BFS: Produzenten- und Importpreisindex im Februar 2005

      (ots) - Produzenten- und Importpreisindex im Februar 2005

Steigende Inland- und Importpreise – Jahresteuerung 1,7 Prozent

Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise erhöhte sich im Februar 2005 gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent und erreichte den Stand von 101,6 Punkten (Basis Mai 2003 = 100). Sowohl die Inland- als auch die Importprodukte verzeichneten einen merklichen Anstieg. Das Preisniveau des Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten lag im Februar 2005 um 1,7 Prozent höher als vor einem Jahr. Anstieg der Inlandpreise … Der vom Bundesamt für Statistik berechnete Produzentenpreisindex erhöhte sich im Februar 2005 gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent. Sein Stand beträgt 101,6 Punkte (Basis Mai 2003 = 100). Im Vergleich zum Vorjahr lag das Preisniveau um 1,3 Prozent höher. Der Index zeigt die Entwicklung der Ab-Werk-Preise für die im Inland hergestellten Produkte. Dienstleistungen sind darin nicht berücksichtigt. Preiserhöhungen gegenüber dem Vormonat registrierte man für Tabakwaren, Papier und Papierprodukte, Mineralölprodukte und verschiedene Positionen der chemischen Industrie (anorganische Erzeugnisse, Düngemittel, ungeformte Kunststoffe, Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel, Seifen-, Wasch- und Reinigungsmittel). Dasselbe gilt für Gummi- und Kunststoffprodukte, Ziegeleiprodukte, Betonwaren, Formschmiedestücke, Leistungen der Oberflächenveredelung und Mechanik sowie Möbel. Tiefere Preise verzeichneten insbesondere


      organische Erzeugnisse der chemischen Industrie, Lacke und Farben,
Pharmazeutika und sonstige chemische Produkte. Billiger wurden auch
Stahl, Drahtwaren und Elektrizität. … und der Importpreise Der vom
Bundesamt für Statistik berechnete Importpreisindex zeigte im
Februar 2005 einen Anstieg um 0,6 Prozent gegenüber dem Vormonat.
Sein Stand liegt bei 101,5 Punkten (Basis Mai 2003 = 100). Gegenüber
dem Vorjahr lag das Preisniveau um 2,5 Prozent höher. Der
Importpreisindex zeigt die Entwicklung der Ab-Zoll-Preise für
importierte Produkte. Steigende Preise gegenüber dem Vormonat
beobachtete man bei Gemüse, Weintrauben, Fleisch, Erdöl (roh),
Benzin, Flugpetrol und Heizöl. Teurer wurden auch Textilien, Papier
(inkl. Papierrohstoffe), Fahrzeugreifen, Kunststoffprodukte,
sonstige Stahlprodukte, Nichteisen-Metalle und Produkte daraus sowie
Möbel. Preisrückgänge zeigten demgegenüber vor allem Früchte, Fisch
und Fischprodukte sowie Glas.

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