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Bundesamt für Statistik

Beschäftigungsbarometer im 1. Quartal 2003 Verschlechterte Beschäftigungslage - auch im 3. Sektor

Neuchâtel (ots)

3	Vie active et rémunération du travail
Arbeit und Erwerb
Lavoro e reddito	Neuchâtel, 27. Mai 2003
Nr. 0350-0304-90
Beschäftigungsbarometer im 1. Quartal 2003
Verschlechterte Beschäftigungslage - auch im 3. Sektor
Die Indikatoren des vom Bundesamt für Statistik (BFS) 
veröffentlichten Beschäftigungsbarometers zeigen für das 1. Quartal 
2003 einen verstärkten Abwärtstrend auf dem Schweizer Arbeitsmarkt. 
Im Vergleich zum Vorjahr nahm sowohl die Anzahl Erwerbstätiger (- 
0,6%) als auch jene der Beschäftigten (-1,1%) ab. Ein verstärkter 
Beschäftigungsrückgang ist insbesondere auch im dritten Sektor und 
in der Grossregion Zürich zu verzeichnen. 
Aussichtsbeurteilungsziffer und Index der offenen Stellen deuten 
darauf hin, dass keine baldige Trendwende zu erwarten ist. Am Ende 
des 1. Quartals 2003 waren in der Schweiz gemäss den Zahlen der 
Erwerbstätigenstatistik (ETS) 4,130 Mio. Personen erwerbstätig. Das 
entspricht einer Abnahme um 0,6% innert Jahresfrist. Diese Abnahme 
ist sowohl auf einen Rückgang der Anzahl erwerbstätiger Schweizer 
(-0,7%), als auch von erwerbstätigen Ausländern (-0,6%) 
zurückzuführen. Starker Beschäftigungsrückgang Die 
Beschäftigungsstatistik (BESTA) weist zwischen dem 1. Quartal 2002 
und dem 1. Quartal 2003 einen Beschäftigungsrückgang von 1,1% (- 
38'600 Beschäftigte) aus. Die leichte Abnahme, die im 4. Quartal 
2002 im 3. Sektor registriert wurde (-0,1%), akzentuierte sich in 
diesem Quartal ( 0,4%). Die Negativentwicklung im 2. Sektor, die 
sich seit 5 Quartalen zeigt, hält weiter an (1. Quartal 2003: 
-2,8%). Weiter verschlechterte Beschäftigungsaussichten Die in die 
nahe Zukunft gerichteten Indikatoren der BESTA lassen eine 
Fortsetzung des Negativtrends auf dem Schweizer Arbeitsmarkt 
erwarten: Der Index der offenen Stellen sank innert Jahresfrist um 
59,1 Punkte auf deren 90,5 (-39,5%) und auch die 
Aussichtsbeurteilungsziffer notierte schwächer (115 Punkte; 5 Punkte 
im Vergleich zum 1. Quartal 2002). Kein Saisonnier-Status mehr 
Gemäss Erwerbstätigenstatistik wurden in der Schweiz Ende des ersten 
Quartals 2003 4,130 Mio. Erwerbstätige gezählt. In dieser Zahl sind 
alle Erwerbstätigen enthalten, die mindestens eine Stunde pro Woche 
für Entgelt arbeiten (Definition des Internationalen Arbeitsamtes). 
Verglichen mit dem 1. Quartal 2002 hat sich die Zahl der 
Erwerbstätigen um 0,6% verringert. Dieser zweite Rückgang der 
Erwerbstätigenzahl in Folge kommt aufgrund einer Abnahme bei den 
Männern zustande (-1,3% auf 2,279 Mio.). Auch wenn die Anzahl 
erwerbstätiger Frauen im Vorjahresvergleich noch leicht zulegen 
konnte (+0,1% auf 1,851 Mio.), ist hiermit die schwächste 
Wachstumsrate seit 7 Jahren zu verzeichnen. Verglichen mit dem 
entsprechenden Quartal des Vorjahres war sowohl die Zahl 
Erwerbstätiger mit ausländischer Nationalität, als auch diejenige 
der Schweizer rückläufig (Ausländer: -0,6% auf 1,042 Mio.; 
Schweizer: -0,7% auf 3,087 Mio.). Bei den Ausländern variiert die 
Entwicklung entsprechend dem Typ der Aufenthaltsbewilligung: sowohl 
die Zahl der erwerbstätigen Niedergelassenen (Ausweis C), jene der 
Personen mit einer Aufenthaltsbewilligung (Ausweis B), als auch jene 
der Ausländer der Kategorie „andere“ (mehrheitlich erwerbstätige 
Asylbewerber) war rückläufig (entsprechende Abnahmen von 2,4%, 1,0% 
und 6,6%). Hingegen nahm die Anzahl Grenzgänger um 3,3% zu. Die 
massive Zunahme der Kurzaufenthalter (+152,2%) und das Verschwinden 
der Saisonniers im Berichtsquartal lassen sich mit dem Inkrafttreten 
des „Bilateralen Abkommens über den freien Personenverkehr zwischen 
der Schweiz und der EU“ vom 1. Juni 2002 erklären. Seit diesem 
Zeitpunkt werden anstelle von neuen Saisonbewilligungen nur noch 
Kurzaufenthaltsbewilligungen ausgestellt. Differenzen zwischen den 
Daten der Erwerbstätigenstatistik und der Beschäftigungsstatistik Im 
1. Quartal 2003 wies die ETS eine Abnahme der Anzahl Erwerbstätiger 
von -0,6% aus, während die BESTA von einem Rückgang der 
Beschäftigung von -1,1% ausging. Diese Abweichung erklärt sich durch 
den Umstand, dass bei der auf einer Haushaltsbefragung basierenden 
ETS auch atypische Beschäftigungsformen abgedeckt werden (z.B. 
Gelegenheitsarbeiten, die mit sehr wenig Arbeitsstunden verbundenen 
Stellen oder die Aktivitäten im Rahmen der Schattenwirtschaft), 
während bei der auf einer Betriebsbefragung basierenden BESTA diese 
Tätigkeiten nicht erfasst sind. Diese atypischen 
Beschäftigungsformen sind einer antizyklischen Entwicklung 
unterworfen, d.h. sie breiten sich dann aus, wenn sich die Situation 
auf dem Arbeitsmarkt verschlechtert (Zeitraum 1991- 1997 sowie 
heutige Situation) und gehen umgekehrt in Zeiten des 
Wiederaufschwungs zurück (Zeitraum 1998-2001). In der Folge hatte 
die BESTA für die Periode 1991-1998 ein pessimistischeres Bild als 
die ETS gezeichnet; dagegen übertraf sie diese in den Jahren 1999- 
2000, um sich 2001 wieder hinter ihr einzureihen. Verschlechterung 
der Beschäftigungslage im 3. Sektor Ende März 2003 waren gemäss 
BESTA 3,570 Mio. Stellen im sekundären und tertiären Sektor besetzt 
- rund 38'600 Stellen weniger als ein Jahr zuvor (-1,1%). Rechnet 
man in Vollzeitäquivalenten, beträgt der Beschäftigungsrückgang 1,3% 
(rund 40'000 Beschäftigte). Dennoch wurden im Berichtsquartal mehr 
Beschäftigte gezählt, als im Konjunkturtief 1997 (im Vergleich zum 
1. Quartal 1997 ist die Beschäftigung um 145'100 Beschäftigte, resp. 
4% höher). Nachdem im 3. Quartal 2000 die Beschäftigung im 2. Sektor 
noch um 1,7% zunahm, wurden in den folgenden Quartalen abnehmende 
Wachstumsraten registriert. Ab dem 4. Quartal 2001 nahm die 
Beschäftigung im 2. Sektor sogar in absoluten Zahlen ab. Im 
Berichtsquartal wurden im 2. Sektor 2,8% weniger Stellen registriert 
als im Vorjahresquartal (-28'000). Im Gegensatz zum sekundären 
Sektor wies der tertiäre Sektor noch bis zum 3. Quartal 2002 ein 
Beschäftigungswachstum aus. Nun jedoch büsste auch der 
Dienstleistungssektor im Vergleich zum Vorjahr 0,4% der Stellen ein 
(rund 10'600 Beschäftigte). Bezüglich Vollzeit- und 
Teilzeitbeschäftigung setzt sich der Trend der letzten Quartale 
fort: es wurden im Vergleich zum Vorjahresquartal weniger 
Vollzeitstellen (-2,0%, nun 2,514 Mio.), hingegen aber – trotz 
negativer Konjunkturentwicklung - mehr Teilzeitstellen (+1,2%, nun 
1,056 Mio.) registriert. Nur wenige Branchen des sekundären Sektors 
weisen Beschäftigungswachstum aus In 20 von 25 Branchen des 
sekundären Sektors war die Zahl der Beschäftigten im 
Vorjahresvergleich rückläufig. Darunter sind die drei grössten 
Branchen des 2. Sektors, die wiederum einen deutlichen 
Beschäftigungsrückgang hinnehmen mussten (Baugewerbe: -1,4%, -3900; 
Maschinenbau: -3,1%, -3300; Herstellung von Metallerzeugnissen: - 
3,4%, -2900). Besonders viele Stellen gingen auch im Verlags- und 
Druckgewerbe verloren (-6,9%; -3900). Die einzige grosse Branche des 
2. Sektors, die wachsende Beschäftigtenzahlen zeigt, ist einmal mehr 
die Chemische Industrie (+2,5%; +1600). Von den 4 kleineren Branchen 
mit Beschäftigungszuwachs, wurden bei der „Herstellung von sonstigen 
Fahrzeugen“ (+9,0%; +1100) die meisten zusätzlichen Stellen gezählt. 
Weniger Beschäftigte in der Dienstleistung für Unternehmen 
Verglichen mit dem 1. Quartal 2002 verzeichneten 14 der 24 
Wirtschaftsabteilungen des 3. Sektors einen Beschäftigungsrückgang. 
Die Branche „Erbringung von Dienstleistungen für Unternehmen“ 
verzeichnete 2,7% (-8100) Stellen weniger als im Vorjahresquartal. 
Eine starke Abnahme ist auch im Handel festzustellen (Detailhandel: 
- 1,7%, -5600; Grosshandel: -1,5%, -3100). Mit einem Rückgang von 
6,7% der Beschäftigten (-5700) konnte auch die Branche 
Nachrichtenübermittlung ihre negative Beschäftigungsentwicklung 
nicht stoppen. Ebenfalls von starken Stelleneinbussen betroffen war 
das Kredit- und Versicherungsgewerbe (Kreditgewerbe: -1,9%, -2400; 
Versicherungsgewerbe: -4,2%, -2700) Andere Dienstleistungsbranchen 
konnten ihre Beschäftigung jedoch ausbauen. Eine Zunahme 
verzeichneten unter anderen wiederum das Gesundheits- und 
Sozialwesen (+2,9%;, +11’200), die Öffentliche Verwaltung (+1,6%; 
+2300), sowie „Interessenvertretungen und sonstige Vereinigungen“ 
(+3,6%, +1500). Grosse Nachfrage des BESTA-Fragebogens per Internet 
Im 1. Quartal 2003 hatten die Betriebe zum zweiten Mal die 
Möglichkeit, den BESTA-Fragebogen per Internet auszufüllen. 
Insgesamt haben 5750 Betriebe von dieser Möglichkeit Gebrauch 
gemacht, was 20% der bis anhin per Post retournierten Fragebögen 
entspricht. Im vergangen Quartal waren es noch 10,5%. Mehr als 80% 
dieser Betriebe haben sich sogar für eine vollständig elektronische 
Abwicklung der Befragung entschieden. Das heisst, dass diese 
Betriebe in Zukunft auch die Aufforderung zur Teilnahme an der 
Befragung nicht mehr per Post, sondern per E-Mail erhalten werden. 
Zählt man die ca. 14'000 Betriebe hinzu, welche ihre Daten mithilfe 
anderer elektronischer Hilfsmittel liefern (Sonderlösungen für 
Grossunternehmen), so wird fast die Hälfte (46%) der BESTA- 
Stichprobe auf elektronischem Weg erfasst. Stärkster 
Beschäftigungsrückgang in der Grossregion Zürich Erneut 
verzeichneten auch alle Schweizer Grossregionen im Vergleich zum 
Vorjahresquartal rückläufige Beschäftigtenzahlen. Mit Einbussen von 
2,2% (-15’600 Beschäftigte) war der Beschäftigungsrückgang in der 
Region Zürich am stärksten. Er macht rund 40% des 
gesamtschweizerischen Rückganges aus. Der Beschäftigungsrückgang der 
Grossregion Zürich ist vor allem im Zusammenhang mit der 
Negativentwicklung des 3. Sektors zu sehen. Am zweitstärksten war 
der Beschäftigungsrückgang im Tessin (-1,8%), gefolgt vom Espace 
Mittelland (-1,1%), der Genferseeregion (-0,8%) und der Ostschweiz 
sowie der Zentralschweiz (jeweils -0,6%). Den kleinsten 
Beschäftigungsrückgang verzeichnete die Nordwestschweiz mit -0,4%. 
Weiterhin verschlechterte Aussichten auf dem Arbeitsmarkt Die 
Indikatoren des Beschäftigungsbarometers lassen eine weitere 
Verschlechterung der Beschäftigungslage erwarten. Der Index der 
offenen Stellen erreichte den tiefsten Stand seit seiner Einführung 
1997 und notiert mit einer Vorjahresveränderung von -39,5% auf 90,5 
Punkten (zum Vergleich 1. Quartal 2000: 243,2 Punkte). Sowohl im 2. 
als auch im 3. Sektor (-40,8% resp.-38,9%) werden weniger offene 
Stellen als im Vorjahresquartal gemeldet. Im Gesundheits- und 
Sozialwesen hingegen lag der Index um 12,0% höher als im 
Vorjahresquartal und notierte auf 207,5 Punkten. Die Zahlen der 
offenen Stellen der Informatikdienste haben sich nach einem starken 
Rückgang in den letzten Quartalen auf niedrigem Niveau (42,4 Punkte) 
stabilisiert. Wenn Personal gesucht wird, handelt es sich in den 
meisten Branchen um gelernte Arbeitskräfte (16,9% der Betriebe - 
gewichtet nach Beschäftigten - melden einen Mangel an gelerntem, 
2,8% an angelerntem und 1,8% an ungelerntem Personal). Auf die Frage 
nach den Beschäftigungsaussichten für die nächsten drei Monate haben 
erneut weniger Betriebe (37,6%; Gewichtung mit der Anzahl 
Beschäftigten) mit „gut“ geantwortet als noch vor einem Jahr (1. 
Quartal 2002: 45,9%). Entsprechend notiert die 
Aussichtsbeurteilungsziffer, welche auf diesen Angaben basiert, für 
die Gesamtwirtschaft mit einem Minus von 5 Punkten auf 115 Punkten 
(2. Sektor: 107, -4 Punkte; 3. Sektor: 118, -6 Punkte).
BUNDESAMT FÜR STATISTIK Informationsdienst Auskunft zur BESTA: 
Nathalie Portmann, BFS, Sektion Erwerbsleben und Arbeitsmarkt, Tel.: 
032 713 67 88 Auskunft zur ETS: Thierry Murier, BFS, Sektion 
Erwerbsleben und Arbeitsmarkt, Tel.: 032 713 63 63 Weiterführende 
Informationen finden Sie auf der Homepage des BFS 
http://www.statistik.admin.ch Das Beschäftigungsbarometer 
Methodischer Anhang Das Beschäftigungsbarometer ist ein Instrument, 
mit dem die Entwicklung der wichtigsten konjunkturrelevanten 
Arbeitsmarktindikatoren auf einen Blick erfasst werden kann: Anzahl 
der Erwerbstätigen in den drei Wirtschaftssektoren, Anzahl der 
Beschäftigten in den Betrieben des sekundären und tertiären Sektors, 
Index der offenen Stellen und Beschäftigungsaussichten für die 
nächsten drei Monate. Die Indikatoren des Beschäftigungsbarometers 
stammen aus zwei Statistiken: der Erwerbstätigenstatistik (ETS) und 
der Beschäftigungsstatistik (BESTA). Erwerbstätigenstatistik (ETS) 
und Beschäftigungsstatistik (BESTA) Die Erwerbstätigenstatistik 
(ETS) und die Beschäftigungsstatistik (BESTA) basieren, entsprechend 
ihren Zielsetzungen und Methoden, auf unterschiedlichen 
Definitionen: Die ETS ist eine Synthesestatistik auf der Basis der 
Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung und des Zentralen 
Ausländerregisters; die BESTA ist eine Stichprobenerhebung bei 
51'760 Betrieben im sekundären und tertiären Sektor. Der grösste 
Unterschied zwischen den beiden Statistiken betrifft die 
Masseinheit: Während sich die Ergebnisse der ETS auf erwerbstätige 
Personen beziehen, weist die BESTA Informationen über Beschäftigte 
bzw. Stellen aus. Wichtige Definitionen Erwerbstätige gemäss ETS In 
der ETS gelten Personen, die während mindestens 1 Stunde pro Woche 
einer bezahlten Arbeit nachgehen oder die unentgeltlich in einem 
Familienbetrieb arbeiten, als erwerbstätig. Statistiken, die mit dem 
Begriff "Erwerbstätige" operieren, sind personenorientiert, d.h. sie 
erfassen jede Person einmal. Beschäftigte gemäss BESTA Die BESTA und 
andere Statistiken, die mit dem Begriff "Beschäftigte" arbeiten, 
sind hingegen stellenorientiert, d.h. sie zählen jede besetzte 
Stelle. Personen mit mehr als einer Stelle erscheinen in 
stellenorientierten Statistiken so oft, wie sie Stellen besetzen; in 
diesem Fall wird von Mehrfachbeschäftigung gesprochen. Die BESTA 
berücksichtigt die Beschäftigten der Betriebe des sekundären und 
tertiären Sektors (ab 6 Std. pro Woche). Ausgeklammert sind die 
„ausserbetrieblich“ Beschäftigten, d.h. Heimarbeiter, Angestellte 
von Privathaushalten sowie Selbstständigerwerbende ohne Betrieb. 
Vollzeitäquivalente gemäss BESTA Die Beschäftigung in 
Vollzeitäquivalenten resultiert aus der Umrechnung des 
Arbeitsvolumens (gemessen als Beschäftigte oder Arbeitsstunden) in 
Vollzeitbeschäftigte. In der BESTA werden Vollzeitäquivalente 
berechnet, indem die nach drei Kategorien unterteilten Beschäftigten 
(Vollzeit, Teilzeit I und Teilzeit II) mit dem mittleren 
Beschäftigungsgrad der jeweiligen Kategorie multipliziert werden. 
Der mittlere Beschäftigungsgrad wird mit Hilfe der 
Arbeitskräfteerhebung (SAKE) bestimmt. Offene Stellen (Index der 
offenen Stellen) gemäss BESTA Die Betriebe geben im Rahmen der BESTA 
Auskunft darüber, wie viele Stellen am Ende des Berichtsquartals 
offen sind. Gemäss der Statistik der offenen Stellen gilt eine 
Stelle als offen, wenn Schritte zur Rekrutierung eines neuen 
Mitarbeiters oder einer neuen Mitarbeiterin unternommen wurden bzw. 
nächstens unternommen werden. Beschäftigungsaussichten 
(Aussichtsbeurteilungsziffer) gemäss BESTA Im Rahmen der BESTA 
beantworten die Betriebe die Frage, wie sie die 
Beschäftigungsaussichten für die nächsten drei Monate für den 
eigenen Betrieb beurteilen. Als Antwortkategorien stehen ihnen 
'gut', 'befriedigend', 'schlecht' und 'unbestimmt' zur Wahl. Aus 
diesen Antworten wird ein Indikator, die sog. 
Aussichtsbeurteilungsziffer, gebildet, die von 50 (schlecht) über 
100 (befriedigend/unbestimmt) bis 150 (gut) variieren kann.
27.05.2003

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