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Zürich (ots) - Der Publikumsrat SRG.D beschäftigte sich in der August-Sitzung einerseits mit «Tama ...

Bundesamt für Statistik

Landesindex der Konsumentenpreise

    0,3 Prozent Teuerung am Jahresende     Mittlere Jahresteuerung 2001: 1,0 Prozent     Neuenburg (ots) - Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete Landesindex der Konsumentenpreise blieb im Dezember 2001 gegenüber dem Vormonat praktisch unverändert (-0,04%) und erreichte den Stand von 101,3 Punkten (Mai 2000 = 100). Innert Jahresfrist betrug die Teuerung 0,3 Prozent, verglichen mit Jahresraten von ebenfalls 0,3 Prozent im November 2001 und von 1,5 Prozent im Dezember 2000.

    Unterschiedliche Preisbewegungen

    Das ingesamt stabile Preisniveau im Dezember 2001 resultiert einerseits aus tieferen Indexziffern für Verkehr (-0,4%), für Wohnen und Energie (-0,4%) und für Nachrichtenübermittlung (-0,2%), anderseits aus steigenden Gruppenindizes für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (+0,8%), für alkoholische Getränke und Tabak (+0,5%) sowie für Erziehung und Unterricht (+0,2%). Die Indizes für Hausrat und laufende Haushaltsführung  und für Freizeit und Kultur blieben unverändert. In den übrigen vier Bedarfsgruppen fanden im Berichtsmonat keine Preiserhebungen statt.

    Fallende Preise für Erdölprodukte und damit für Importgüter

    Wie das Bundesamt für Statistik weiter mitteilt, erhöhte sich das Preisniveau nach Herkunft im Vergleich zum Vormonat bei den Inlandgütern um 0,1 Prozent, während es sich bei den Importgütern, beeinflusst durch tiefere Heizöl- und Benzinpreise, um 0,5 Prozent ermässigte. Innert Jahresfrist verzeichneten die Inlandgüter eine durchschnittliche Preissteigerung um 1,8 Prozent, die Importprodukte eine Preisreduktion um 3,8 Prozent.

    Details der Preisentwicklung im Dezember 2001

    Die Abnahme der Indexziffer für Verkehr ist hauptsächlich auf tiefere Treibstoffpreise zurückzuführen. Sie ermässigten sich im Vergleich zum Vormonat um 1,5 Prozent und im Vergleich zum Vorjahr um 11,2 Prozent. Angezogen haben hingegen die Tarife für Generalabonnemente der SBB.

    In der Bedarfsgruppe Wohnen und Energie verbilligten sich die Heizölpreise im Vergleich zum Vormonat um 8,7 Prozent und lagen damit um 34,9 Prozent unter dem Stand des Vorjahres.

    Der Indexrückgang der Bedarfsgruppe Nachrichtenübermittlung ist auf tiefere Preise für Telefonapparate zurückzuführen.

    Die Zuname des Indexes der Gruppe Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke ist die Folge gestiegener Preise für Fruchtgemüse (namentlich Gurken und Zucchetti), Kalbs- u. Schweinefleisch, Bananen, Halbweissbrot (Ende einer Aktion) und Salat. Billiger wurden vor allem Agrumen (Orangen, Mandarinen, Grapefruit), Geflügel und konservierte Früchte.

    Der Index für alkoholische Getränke und Tabak stieg infolge höherer Preise für Zigaretten. Preisabschläge wurden für Wein und Schaumwein festgestellt.

    Die Erhöhung des Indexes der Gruppe Erziehung und Unterricht ist das Resultat von gestiegenen Preisen für Weiterbildungskurse.

    In der Gruppe Hausrat und laufende Haushaltsführung wurden nur geringfügige Preisänderungen verzeichnet. Etwas höher waren die Preise für Verbrauchsmaterial und Einrichtungszubehör, leicht tiefer hingegen diejenigen für kleine elektrische Haushaltgeräte sowie für Wasch- und Reinigungsmittel.

    Für Güter im Bereich Freizeit und Kultur waren ebenfalls nur schwache Preisbewegungen zu beobachten. Während  Pflanzen, Wintersportartikel und Pauschalreisen etwas teurer wurden, sanken die Preise für PC`s sowie für Fernseh- und Videogeräte.

    Verkettung mit früheren Indexreihen

    Die früheren, rechnerisch mit der aktuellen Indexziffer
verknüpften Reihen ergeben für den Dezember 2001 Indizes von 107,5
Punkten auf der Basis Mai 1993 = 100, von 148,8 Punkten auf der Basis
Dezember 1982 = 100, von 185,6 Punkten auf der Basis September 1977 =
100 und von 312,8 Punkten auf der Basis September 1966 = 100.

ots Originaltext: Bundesamt für Statistik
Internet: www.newsaktuell.ch

Kontakt:
Gilbert Vez
BFS, Sektion Preise und Verbrauch
Tel. +41 32 713 69 00
Internet: www.statistik.admin.ch



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