Bundesamt für Statistik

Produzenten- und Importpreisindex im April 2001

Höhere Inland- und Importpreise, Jahresteuerung 0,9 Prozent

    Neuenburg (ots) - Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise stieg im April 2001 gegenüber dem Vormonat um 0,5 Prozent und erreichte den Stand von 97,4 Punkten (Basis Mai 1993 = 100). Die Jahresteuerung erhöhte sich auf 0,9 Prozent. Im Inland stiegen insbesondere die Preise der Produkte der Landwirtschaft, der Nahrungsmittel- und der Maschinenindustrie. Beim Import fielen die Preiserhöhungen der Mineralölprodukte ins Gewicht.

    Deutlicher Anstieg der Inlandpreise

    Der vom Bundesamt für Statistik berechnete Produzentenpreisindex erhöhte sich im April 2001 gegenüber dem Vormonat um 0,6 Prozent. Sein Stand liegt bei 96,4 Punkten (Basis Mai 1993 = 100). Die Jahresteuerung betrug 0,9 Prozent. Der Index zeigt die Entwicklung der Ab-Werk-Preise für die im Inland hergestellten Produkte. Dienstleistungen sind darin nicht berücksichtigt.

    Preiserhöhungen gegenüber dem Vormonat registrierte man bei Baumschulprodukten, Gemüse, Schlachttieren, Fleisch, Eiern, Milchprodukten, Bier sowie Mineralwasser und Süssgetränken. Dasselbe gilt für Holzplatten, Holzverpackungen, Mineralölprodukte, Zement, Stahl, Werkzeuge, die meisten Positionen der Maschinenindustrie, nachrichtentechnische Geräte sowie Mess- und Kontrollinstrumente. Tiefere Preise wurden insbesondere bei Rohmilch, Wein und in der Gruppe Elektromotoren, Generatoren, Transformatoren beobachtet.

    Import: höhere Preise für Mineralölprodukte

    Der vom Bundesamt für Statistik berechnete Importpreisindex zeigte im April 2001 einen Anstieg um 0,3 Prozent gegenüber dem Vormonat. Sein Stand liegt bei 99,8 Punkten (Basis Mai 1993 = 100). Die Jahresteuerung betrug 0,7 Prozent. Der Importpreisindex wird ergänzend zum Produzentenpreisindex erhoben und zeigt die Entwicklung der Ab-Zoll-Preise für ausgewählte importierte Produkte.

    Es waren vor allem die Preiserhöhungen bei den Mineralölprodukten (Heizöl, Treibstoff, Mineralschmieröle), die zur Erhöhung des Importpreisindexes führten. Weitere Preissteigerungen stellte man für Zitrusfrüchte, Fleisch, Holzplatten, Werkzeuge, verschiedene Positionen der Maschinenindustrie sowie für Nutzfahrzeuge fest. Preisrückgänge verzeichneten demgegenüber Rohbaumwolle, Kaffee, Kakao und Nahrungsmittel (ohne Fleisch). Billiger wurden auch Metalle, Metallprodukte, Maschinen für einzelne Wirtschaftszweige, elektrische Haushaltgeräte und Personenwagen.

    Die wichtigsten Ergebnisse können den beigefügten Tabellen und Grafiken entnommen werden.

ots Originaltext: BFS
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