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Pannenstatistik: Elektrik versursacht über ein Drittel aller Pannen

Bern (ots) - Die Pannenstatistik 2011 gibt Aufschluss über die häufigsten Pannen. Rund 38 Prozent aller Pannen betrafen Batterie, Generator und Anlasser. Insgesamt lässt sich die erfreuliche Feststellung machen, dass die Fahrzeuge dank umfassenden Qualitätssicherungsprogrammen zuverlässiger geworden sind.

Die in Zusammenarbeit mit dem deutschen Partnerclub ADAC ausgewertete Pannenstatistik stützt sich auf umfassendes Datenmaterial. Ausgewertet wurden 25 verschiedene Marken und 230'000 Pannen aus einem Datenpool von 4,2 Millionen Panneneinsätzen. Erfasst wurden Fahrzeug-Baureihen, die zwischen 2006 und 2011 zugelassen wurden und mindestens in einem Baujahr 10'000 Zulassungen und in den übrigen Jahren 7'000, in Ausnahmefällen 5'000 erreicht hatten. Ausgewertet wurden die "technischen Pannen" während der ersten sechs Betriebsjahre. Die zeitliche Limitierung erfolgte bewusst, da bei älteren Fahrzeugen erfahrungsgemäss Wartung und Pflege einen grösseren Einfluss auf die Pannenanfälligkeit haben als die Fertigungsqualität. Ausgeklammert wurden selbstverschuldete Pannen wie Benzin- oder Treibstoffmangel und das Einschliessen des Fahrzeugschlüssels.

Ergebnisse

Wie bereits im vergangenen Jahr ist die Elektrik mit rund 38% die Pannenursache Nummer 1, weil Batterien, Anlasser oder Generatoren ihren Dienst versagten. Die Gründe liegen in der steigenden Zahl Strom verbrauchender Systeme, aber auch bei modernen Start-Stopp-Anlagen, welche die Batterien stark beanspruchen. An zweiter Stelle liegen Probleme mit dem Motormanagement.

Gesamthaft gesehen ergab die detaillierte Auswertung der Pannenstatistik ein erfreuliches Bild, stieg doch die Zuverlässigkeit der Fahrzeuge neueren Datums. Milliardenschwere Qualitätssicherungsprogramme zeigen offenbar Wirkung.

Die häufigsten Pannenursachen für 92 Modelle findet man unter www.pannenstatistik.tcs.ch.

Kontakt:

Stephan Müller, Mediensprecher TCS, 058 827 34 41, 079 302 16 36,
stephan.mueller@tcs.ch

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Die detaillierten Ergebnisse sind im Internet unter www.pressetcs.ch
abrufbar.



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