Touring Club Schweiz/Suisse/Svizzero - TCS

Rettungskarte erfreut sich grosser Nachfrage Gesamte TCS-Flotte mit den lebensrettenden Datenblättern ausgerüstet

Bern (ots) - Seit der Lancierung im vergangenen Oktober, steigt die Nachfrage nach der Rettungskarte stetig. So rüstete nicht nur der TCS neben anderen Firmen seine gesamte Fahrzeugflotte von über 450 Fahrzeugen mit der Rettungskarte aus, sondern auch Private nutzen die praktische Downloadfunktion auf www.rettungskarte.ch. Insgesamt wurde die Website seit Oktober 2010 über eine Mio.-Mal aufgerufen und 385'000 Hinweisaufkleber bestellt und abgegeben.

Bei schweren Verkehrsunfällen können es Sekunden sein, die zwischen Leben oder Tod, zwischen einer schnellen Genesung oder dauerhafter Invalidität entscheiden. Die Informationen auf der Rettungskarte können helfen, eingeklemmte Insassen schneller zu befreien und die Planung der technischen Rettung zu verbessern. Nun hat der TCS seine über 450 Fahrzeuge der eigenen Flotte mit der Rettungskarte ausgerüstet. So sind die Fahrzeuge der 220 «gelben Engel» mit diesen hilfreichen Informationen hinter der Fahrersonnenblende auf den Strassen unterwegs. Auch bei den 53 Fahrzeugen von Test & Training TCS, welche unter anderem für die Zweiphasenausbildung eingesetzt werden, sind die dazugehörige Rettungskarte und der Hinweiskleber an Bord. Im Weiteren wurden Autotransporter und Dienstahrzeuge mit den lebensrettenden Datenblättern ausgerüstet. Insgesamt waren dies rund 190 Fahrzeuge. In Zukunft wird der TCS im Interesse der Verkehrssicherheit alle neuen Fahrzeuge seiner Flotte mit der Rettungskarte ausstatten.

Anlässlich verschiedener Anlässe, wie z. B. den Automobilsalon in Genf im Frühjahr wurden die Hinweiskleber verteilt. Insgesamt wurden beim TCS 385'000 bestellt und so an Private und Dritte abgegeben.

Angebot hat sich verbessert dennoch ist Verbesserungspotenzial vorhanden

Seit der Lancierung der Rettungskarte in der Schweiz durch den TCS und den Schweizerischen Feuerwehrverband (SFV) im vergangenen Oktober hat sich das Angebot stetig weiterentwickelt und es stehen zu den meisten Modellen auch die entsprechenden Rettungskarten zur Verfügung. Doch Verbesserungspotenzial gibt es immer noch: So sollten die Rettungskarten in mehreren Sprachen angeboten werden. Einige Hersteller stellen zudem die modellspezifische Rettungskarte nur für neuere Modelle zur Verfügung. Aber die Rettungskarten sollten auch für ältere auf dem Markt erhältliche Modelle angeboten werden. Zusätzlich sollte bei neuen Modelleinführungen auch immer die dazugehörige Rettungskarte erstellt und angeboten werden. Dies vor allem im Hinblick auf die aktuelle und zukünftige stärkere Verbreitung von alternativen Antriebssystemen wie Hybrid-, Erdgas-, Flüssiggas- und Elektrofahrzeugen. Denn diese Systeme stellen für die Rettungskräfte ein zusätzliches Gefahrenpotential dar und sind äusserlich nach einem Unfall häufig nicht ersichtlich.

Die Rettungskarte - Hilfe für Retter

Die Rettungskarte ist standardisiert und auf ihr sind im Umfang zwischen ein bis drei Seiten wichtige Informationen für die Rettungskräfte aufgeführt. Darauf sind Angaben über die Position von Karosserieverstärkungen, Energiespeicher, Airbags, Gurtstraffer, Gasgeneratoren, Steuergeräten und mehr zu finden. Auch für Modelle mit alternativen Antriebssystemen, wie Gas-, Hybrid- oder Elektroantrieb gibt es grösstenteils eine Rettungskarte mit den dazugehörenden Gefahrenquellen eingezeichnet. Mit Hilfe dieser Informationen reduzieren sich die Gefahren für die Retter und die Geräte können optimal eingesetzt werden. Das kann die Rettungszeit verkürzen und Menschenleben retten. Rettungskarten können unter www.rettungskarte.ch gedownloadet und ausgedruckt werden. Damit die eintreffenden Rettungskräfte bei einem Unfall sofort wissen, dass sich eine Rettungskarte im Unfallfahrzeug befindet, sollte ein Hinweiskleber auf der linken, hinteren Seitenscheibe angebracht werden. Der kostenlose Aufkleber ist erhältlich bei den Kontaktstellen und Technischen Zentren des TCS oder unter der Telefonnummer 0844 888 111. Der TCS empfiehlt, die modellspezifische Rettungskarte hinter der Fahrersonnenblende zu befestigen und mittels Hinweiskleber darauf aufmerksam zu machen.Der TCS fordert die Erstellung der Rettungskarte für Fahrzeuge, die mit mindestens einem Airbag ausgestattet sind.

Kontakt:

Dorit Djelid, Mediensprecherin TCS, 031 380 11 44,
dorit.djelid@tcs.ch

Die TCS-Bilder sind auf Flickr
(www.flickr.com/photos/touring_club/collections).
Die TCS-Videos sind auf Youtube (www.youtube.com/tcs).



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