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TCS und gasmobil setzen auf Erdgas-Fahrzeuge - Umweltschonende Fahrzeuge im landesweiten Test

TCS und gasmobil setzen auf Erdgas-Fahrzeuge - Umweltschonende Fahrzeuge im landesweiten Test
Fiat Punto - eines von drei Gasautomodellen. Weiterer Text über ots. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Abdruck bitte unter Quellenangabe: "obs/TCS".

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    Füllinsdorf (ots) - Mit der Einweihung der ersten Erdgas-Tankstelle des TCS im TCS-Center Füllinsdorf setzt die Sektion beider Basel des TCS - in Anwesenheit von Frau Regierungsrätin Elsbeth Schneider, Vorsteherin der Bau- und Umweltschutzdirektion Basellandschaft - auf den umweltschonenden Treibstoff Erdgas. Gleichzeitig startet der Gesamt-TCS in Zusammenarbeit mit der gasmobil ag einen ausgedehnten Praxisversuch mit 26  "bivalenten", d.h. mit Erdgas und Benzin betriebenen Fahrzeugen. 10 Opel Zafira, 8 Fiat Punto, 3 Fiat Multipla, 5 Volvo S 60 sind unter dem Motto "TCS fährt Erdgas" unterwegs. TCS-Mitglieder können auf Anfrage bei ihrem Sektionssekretariat eines dieser Fahrzeuge während einigen Tagen testen.

    Seit einigen Jahren setzt die Erdgas-Wirtschaft auch in der Schweiz vermehrt auf Erdgas als Treibstoff. Um den erdgasbetriebenen Fahrzeugen zum Durchbruch zu verhelfen, ist es für TCS-Zentralpräsident Edgar Schorderet wichtig, dass der TCS einen gross angelegten Praxistest durchführt, um mehr über den Alltagsgebrauch Erdgas betriebener Fahrzeuge aussagen zu können.

    Der TCS will seinen Mitgliedern und vor allem auch einer breiten Öffentlichkeit Entscheidungsgrundlagen über "bivalente" Personenwagen zur Verfügung stellen. Bivalente Fahrzeuge können sowohl mit Erdgas als auch mit Benzin als Treibstoff betrieben werden. Wenn sie mit Erdgas betrieben werden, was ja meistens der Fall ist, belasten sie die Umwelt noch weniger als im Benzinbetrieb. Der TCS-Praxistest soll u.a. Aufschluss über das Fahrverhalten im Erdgas-Betrieb, die Reichweiten bei verschiedenen Fahrweisen, das Tankstellenangebot und den Betankungsvorgang vermitteln.

    Insgesamt beteiligen sich 15 Sektionen mit insgesamt 26 Fahrzeugen an diesem einjährigen landesweiten Praxistest. Die Fahrzeuge werden den Sektionen vom Zentralverband zu günstigen Konditionen zur Verfügung gestellt. Interessierte TCS-Mitglieder haben die Gelegenheit, eines dieser Fahrzeuge während einigen Tagen zu testen.

    Edgar Schorderet wies darauf hin, dass ein rascher Ausbau des Erdgas-Tankstellennetzes die Akzeptanz der Erdgasfahrzeuge fördert.

    Mehr Tankstellen und mehr Fahrzeuge

    "Das Tankstellennetz und das Fahrzeugangebot werden in der Schweiz schon bald die meisten Bedürfnisse abdecken können", erklärte Hans Wach, Geschäftsleiter der gasmobil ag in Arlesheim (BL). Zurzeit stehen 43 Tankstellen zur Verfügung, die von der Gaswirtschaft anvisierte Zahl von 100 Erdgas-Tankstellen werde in zwei bis drei Jahren erreicht sein. Zudem wachse auch die Palette der angebotenen Fahrzeuge für den Betrieb mit Erdgas und Biogas. Fahren mit Erdgas sei ein europäischer Trend. So seien in Italien bereits gegen 400'000 Erdgas-Autos in Betrieb, und Frankreich zähle im öffentlichen Verkehr gegen 2'000 Erdgas-Busse. Strategisches Ziel der EU sei es, durch Erdgas und Biotreibstoffe die Abhängigkeit vom Öl zu reduzieren und damit auch die Umweltbelastung durch den Strassenverkehr zu senken.

    Markante Umweltvorteile

    "Mit Erdgas und Biogas betriebene Fahrzeuge haben gegenüber Benzin- und Dieselfahrzeugen bereits heute erhebliche Umwelt-Vorteile", sagte Wach. "Wenig Luftschadstoffe, keine Partikel, CO2-Ausstoss um bis zu 25% geringer als bei vergleichbaren Benzinfahrzeugen und nahezu kein Ozon-Bildungspotenzial", so umschrieb er die wesentlichen Merkmale. Deshalb würden Erdgas-Fahrzeuge besonders im Agglomerationsverkehr einen Beitrag für bessere Luft leisten können.

    Auch bezüglichTreibstoffkosten bieten Erdgas und Biogas Vorteile. Zudem sind Erdgas-Fahrzeuge mindestens so sicher wie vergleichbare Benzin- und Dieselfahrzeuge.

    Wach lobte das Engagement des TCS, mit dem Pilotprojekt "Fahren mit Erdgas" praktische Erfahrungen zu sammeln.

    Regierungsrätin Elsbeth Schneider (BL) unterstützt Fahren mit Erdgas

    Regierungsrätin Elsbeth Schneider, Vorsteherin der Bau- und Umweltschutzdirektion des Kantons Basel-Landschaft, sieht im Erdgas einen innovativen Treibstoff, der Unterstützung verdient. Um mit dem guten Beispiel voranzugehen, hat die Bau-und Umweltschutzdirektion des Kantons Basel-Landschaft zwei Erdgasfahrzeuge gekauft. Mit dem Projekt "Fahren mit Erdgas" verbindet sie die Hoffnung, dem Ziel einer nachhaltigen Mobilität einen kleinen Schritt näher zu kommen.

    Hinweis:

    Das Projekt "TCS fährt mit Erdgas" wird von der gasmobil ag, dem Kompetenzzentrum der Schweiz für Erdgas als Treibstoff, sowie von den Auto-Importeuren Opel, Fiat und Volvo unterstützt.

ots Originaltext: TCS
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Kontakt:
TCS
André Porchet
Projektleiter "TCS fährt Erdgas"
Emmen
Tel.      +41/41/267'18'24
Mobile: +41/78/628'75'73

Gasmobil
Hans Wach
Geschäftsleiter gasmobil ag
CH-4144 Arlesheim
Tel.         +41/61/706'33'33
Internet: www.erdgasfahren.ch



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