Caritas Schweiz / Caritas Suisse

Caritas Schweiz erhöht Nothilfe für Nepal auf 1,5 Millionen Franken
Kindern Zugang zum Schulunterricht verschaffen

Caritas Schweiz erhöht Nothilfe für Nepal auf 1,5 Millionen Franken / Caritas-Experten bemühen sich deshalb zur Zeit darum, provisorische Schulräume einzurichten, damit die Kinder so rasch als möglich wieder die Schule besuchen können. Weiterer Text über ots und www.presseportal.ch/pm/100000088 / Die Verwendung dieses Bildes ist für ...

Luzern (ots) - Caritas Schweiz weitet ihre Not- und Überlebenshilfe für die Erdbebenopfer in Nepal aus. So erhöht sie ihren Programmbeitrag von 500 000 auf 1,5 Millionen Franken. Mit provisorischen Unterkünften will sie Kindern den Schulbesuch ermöglichen. Ausserdem plant ein Expertenteam vor Ort Massnahmen des Wiederaufbaus. Die Caritas-Projekte werden von der Glückskette mitfinanziert.

In einer gemeinsamen Nothilfe-Aktion verteilen Caritas Schweiz und Caritas Nepal sowie weitere Caritas-Organisationen 6000 Zeltblachen, 24 000 Decken, 1150 Zelte sowie 10 Gesundheitskits. Diese ermöglichen 30 000 Personen während drei Monaten eine minimale Gesundheitsversorgung. Ergänzend dazu stellen die Caritas-Organisationen den Zugang zu sauberem Trinkwasser sicher und geben an besonders verletzliche Bevölkerungsgruppen Nahrungsmittel und Medikamente ab. Erreicht werden rund 30 000 Überlebende des Erdbebens. Die Caritas-Hilfe konzentriert sich auf die schwer geschädigten Regionen Sindhupalchok und Gorkha.

Durch die beiden Erdbeben sind an zahlreichen Orten nicht nur private Wohnhäuser, sondern auch unzählige Schulen zerstört worden. Caritas-Experten bemühen sich deshalb zur Zeit darum, provisorische Schulräume einzurichten, damit die Kinder so rasch als möglich wieder die Schule besuchen können. Dies ist ein Jahr zuvor auf den Philippinen in grossem Stil gelungen. Die Caritas möchte derartige Erfahrungen auch für Nepal nutzen. Sie will zu diesem Zweck eigens eingerichtete Zelte nutzen. Noch steht allerdings die Genehmigung der lokalen Behörden aus.

Erste Planungs- und Koordinationsarbeiten der Caritas gelten auch dem Wiederaufbau. Aufgrund der Bedürfnisse vor Ort und aufgrund ihrer Erfahrung will sie sich vor allem in der Wiederherstellung von Wohnhäusern und im Bau von Schulzentren engagieren. Die Caritas koordiniert ihre Wiederaufbauhilfe mit anderen Schweizer Hilfswerken und mit der Glückskette.

Hinweis an die Redaktionen:


Für Interviews und Hintergrundinformationen stehen Ihnen
Caritas-Experten vor Ort zur Verfügung. Gerne vermitteln wir Ihnen
auf Anfrage entsprechende Kontakte. Setzen Sie sich in Verbindung mit
Stefan Gribi, Leiter Abteilung Kommunikation, Tel. 079 334 78 79;
E-Mail: sgribi@caritas.ch .



Weitere Meldungen: Caritas Schweiz / Caritas Suisse

Das könnte Sie auch interessieren: