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Schweizer Hilfe für Bangladesch - Caritas stockt Beitrag für Unwetter-Opfer auf 300'000 Franken auf

    Luzern (ots) - Das Ausmass der Unwetter-Katastrophe in Bangladesch wird immer dramatischer: Einige Tausend Menschen wurden getötet, 800 000 Häuser zerstört und der Grossteil der Ernten vernichtet. Unzählige Familien im Südwesten von Bangladesch haben ihr Obdach und ihre Existenzgrundlagen verloren. Caritas Schweiz stockt deshalb ihre Nothilfe von 100'000 auf 300'000 Franken auf.

    Mit ihrem Beitrag finanziert die Caritas sauberes Trinkwasser, Nahrungsmittel und Notunterkünfte. Sie arbeitet vor Ort mit ihrer Schwesterorganisation Caritas Bangladesch zusammen.  Diese engagiert sich seit 1991 in der Katastrophenprävention. So konnten einige hundert Zyklon-Schutzanlagen gebaut werden.

    Dank der frühen Wetterwarnungen und der funktionierenden Katastrophen-Vorsorge konnten rund eine Million Menschen rechtzeitig evakuiert werden. So wurde eine Grosskatastrophe wie im Jahr 1991 vermieden, bei der ein tropischer Sturm mehr als 140 '000 Menschen das Leben gekostet hatte.

    Dennoch ist das Ausmass der gegenwärtigen Katastrophe dramatisch. Nicht nur haben Hunderttausende mit der Zerstörung ihrer Häuser ihr gesamtes Hab und Gut verloren. Auch der Grossteil der Reisfelder ist zerstört worden, und das Eindringen des Salzwassers ins Landesinnere macht die Böden unfruchtbar. Ebenso fehlt das Saatgut für die nächste Aussaat.

    Caritas dankt für Spenden auf das Postkonto 60-7000-4, Vermerk "Unwetter Bangladesch". Auch die Glückskette hat ihr Konto geöffnet: 10-15000-6, Vermerk "Unwetter Asien".

ots Originaltext: Caritas Schweiz
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