Caritas Schweiz / Caritas Suisse

Stellungnahme der Caritas Schweiz zur neuen SKOS-Studie: Unterschiede des frei verfügbaren Einkommens sind stossend

Luzern (ots) - Das frei verfügbare Einkommen hängt in der Schweiz in hohem Masse vom Wohnort ab. Dies zeigt die heute publizierte Studie "Steuern, Transfers und Einkommen in der Schweiz" der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe. Die Unterschiede sind aus Sicht der Caritas Schweiz stossend. Besonders bei tiefen Löhnen bedeutet dies, dass der Wohnort miteintscheidend dafür ist, ob sich eine Person oder eine Familie in prekären Lebensverhältnissen wiederfindet oder nicht. Caritas Schweiz erwartet, dass die Kantone eine sozialpolitische Strategie formulieren, die zu einer Annäherung der Einkommensdifferenzen führt. Caritas Schweiz unterstützt darum Bemühungen zu einer Harmonisierung der Alimentenbevorschussung und zu einer Ausweitung der Ergänzungsleistungen für Familien. Weiter schlägt sie eine steuerliche Befreiung des Existenzminimums und eine stärkere Entlastung bei den Steuern für Familien vor. Das Steuer- und Transfersystem der Kantone muss familienfreundlicherer und einheitlicher ausgestaltet werden. Caritas Schweiz fordert die Kantone zudem auf, ihre Steuer- und Transfersysteme so zu gestalten, dass sich steigende Bruttolöhne auch in steigenden frei verfügbaren Einkommen wiederspiegeln. Erwerbsarbeit muss sich immer lohnen. ots Originaltext: Caritas Schweiz Internet: www.presseportal.ch Kontakt: Stefan Gribi Leiter Abteilung Information Caritas Schweiz Tel.: +41/79/334'78'79

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