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Taifun Durian - Caritas Schweiz spricht 200'000 Franken für Nothilfe auf den Philippinen

Hilfe für die Opfer des Taifuns "Durian" Luzern (ots) - Caritas Schweiz hat 200 000 Franken für die Opfer des verheerenden Taifuns auf den Philippinen gesprochen. Eine halbe Million Menschen leiden unter den Schäden, die durch den Sturm, das Wasser und durch Erdrutsche entstanden sind. Caritas versorgt 10 000 Familien mit Lebensmittelpaketen. Am stärksten betroffen vom Taifun ist die Region Bicol. Hunderte von Menschen werden hier noch vermisst. Einzelne Gegenden und Dörfer sind gänzlich von der Umwelt abgeschnitten. Die lokale Caritas-Partnerorganisation "Citizen's Disaster Response Centre" (CDRC) hat in Bicol und den benachbarten Provinzen Quezon, Marinduque und Mindoro damit begonnen, Lebensmittelpakete zu verteilen. Diese decken den Bedarf einer Familie für zwei Wochen. Die Pakete enthalten Reis, getrocknetem Fisch, Bohnen, Zucker, Sardinen, Öl und Seife. Wasser und Erdrutsche haben die erst kürzlich bepflanzten Felder vieler Bauernfamilien zerstört. CDRC wird bald schon damit beginnen, Saatgut für Reis und Gemüse zu verteilen, damit die Betroffenen nicht in eine längerfristige Abhängigkeit geraten. Ebenfalls wird sie Hühner und Ziegen übergeben. Caritas Schweiz hat mit ihrer Partnerorganisation CDRC nach den Unwettern von 2002 ein Projekt zur Katastrophenprävention gestartet. Der Erfolg dieser Arbeit zeigt sich darin, dass es in den Projektdörfern keine Todesopfer gegeben hat, weil nach den Evakuationsplänen gehandelt wurde. CDRC mobilisiert jetzt Freiwillige in den weniger stark betroffenen Dörfern, die sich an den Hilfsarbeiten beteiligen. Caritas dankt für Spenden unter Konto 60-7000-4, Vermerk "Unwetter Philippinen". ots Originaltext: Caritas Schweiz Internet: www.presseportal.ch Kontakt: Odilo Noti Tel.: +41/41/419'22'70 Mobile: +41/79/686'87'43

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