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Eidg. Abstimmung vom 26. November - Caritas unterstützt Bundesgesetz über die Familienzulagen

    Luzern (ots) - Caritas sagt Ja zum Bundesgesetz über die Familienzulagen und lehnt das vom Gewerbeverband ergriffene Referendum ab. Das Hilfswerk begrüsst die Harmonisierung der Familienzulagen zwischen den Kantonen. Die Mindestzulagen von 200 Franken für jedes Kind und von 250 Franken für Jugendliche würden einen wichtigen Beitrag zur Reduktion von Familienarmut leisten.

    Nach Auffassung der Caritas ist der gegenwärtige Familienlastenausgleich ungerecht, lückenhaft und mit grossem administrativem Aufwand verbunden. Die kantonal geregelten Familienzulagen würden zwischen 150 und 344 Franken schwanken. Der aktuelle Familienlastenausgleich trage weder der wachsenden Mobilität noch dem Wandel der Lebensformen Rechnung.

    Vor diesem Hintergrund begrüsst die Caritas eine verstärkte Harmonisierung der Familienzulagen zwischen den Kantonen. Die Kinderzulagen von mindestens 200 bis 250 Franken würden den Bedarf eines Kindes zwar nicht decken, sie seien aber ein Ausdruck dafür, dass die unerlässlichen Leistungen, welche die Familien für die Gesellschaft erbringen, anerkannt würden. Ausserdem seien die Zulagen ein wichtiges Element in der Bekämpfung der Familienarmut. Dadurch wiederum liessen sich, so die Caritas, auch die Ausgaben für die Sozialhilfe reduzieren.

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