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Tagung von Dialog Ethik und Caritas Schweiz - Die Patientenverfügung als Instrument zur Klärung des Patientenwillens

Zürich (ots) - Was kann eine Patientenverfügung leisten? Eine Tagung des Instituts Dialog Ethik und von Caritas Schweiz am Donnerstag, 30. September 2004, in Zürich gibt über diese Frage Aufschluss. Nach einem schweren Unfall oder infolge einer Krankheit können Menschen unter Umständen für immer ihre Entscheidungsfähigkeit verlieren. In diesen Situationen ist es äusserst hilfreich zu wissen, welche Art der Behandlung und Betreuung diese Person gewollt hätte. Hier setzen Patientenverfügungen ein, denn sie geben Auskunft darüber. Die gemeinsame interdisziplinäre Tagung des Instituts Dialog Ethik und der Caritas Schweiz steht unter dem Titel "Im Auftrag des Patienten. Die Patientenverfügung als Instrument zur Klärung des Patientenwillens". Sie findet am Donnerstag, 30. September 2004, von 13.30 bis 20 Uhr in den Räumen der Universität Zürich auf dem Irchel statt. Im Organisationskomitee vertreten sind zudem die Schweizerische Gesellschaft für Innere Medizin (SGIM) und der Schweizerische Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner (SBK). Die Tagung thematisiert Nutzen und Grenzen der Patientenverfügungen. Sie fragt nach der aktuellen und der zukünftigen Rechtsverbindlichkeit im neuen Gesetzesentwurf. Und sie stellt sich den Problemen, die sich im Zusammenhang mit Patientenverfügungen ergeben. Nach einem Einführungsreferat von Nationalrätin Christine Egerszegi geben Referentinnen und Referenten aus der medizinischen Praxis sowie aus Patientensicht einen Überblick über die anstehenden Fragen und Herausforderungen. Im zweiten Teil der Tagung bearbeiten die Teilnehmenden Fragen in interdisziplinär zusammengesetzten Workshops. Im Anschluss daran hält Judith Wyder vom Bundesamt für Justiz ein Referat zur aktuellen Rechtslage und geht im Rahmen einer Podiumsveranstaltung auf die Anliegen und Fragen der Workshops ein. ots Originaltext: Caritas Schweiz Im Internet recherchierbar: www.presseportal.ch Kontakt: Ruth Baumann-Hölzle Institutsleiterin Dialog Ethik Tel. +41/1/252'42'01

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