Caritas Schweiz / Caritas Suisse

Caritas: Ja zum Mutterschaftsschutz und zur erleichterten Einbürgerung

Luzern (ots) - Der Vorstand der Caritas sagt Ja zu den Abstimmungsvorlagen vom 26. September. Er unterstützt den Erwerbsersatz bei Mutterschaft, weil dieser ein wichtiges familienpolitisches Anliegen erfülle. Die Caritas erachtet auch die erleichterte Einbürgerung von Ausländerinnen und Ausländern als einen entscheidenden Meilenstein auf dem Weg zu einer verbesserten Integrationspolitik. Die Caritas betont in ihrer Stellungnahme, dass seit 60 Jahren ein Verfassungsauftrag zur Einführung einer Mutterschaftsversicherung bestehe. Es sei höchste Zeit dass diesem Verfassungsauftrag endlich nachgelebt werde. Die zur Abstimmung gelangende Vorlage sei breit abgestützt, kinder- und familienfreundlich, aber auch wirtschaftsverträglich. Es würde keine neue Steuer erhoben, und die vorgeschlagene Lösung sei kostengünstig und gerecht. Erwerbstätige Mütter würden nun endlich gleichgestellt. Die Caritas unterstützt auch die zwei Abstimmungsvorlagen zur erleichterten Einbürgerung der zweiten und dritten Generation von Ausländerinnen und Ausländern. Ein Viertel der ständigen ausländischen Bevölkerung sei in der Schweiz geboren oder habe hier die obligatorischen Schulen besucht. Für sie sei die Schweiz zum Lebensmittelpunkt und zur Heimat geworden. Es seien zur Zeit Einheimische ohne politische Rechte. Sofern sie eine der Landessprachen beherrschen, sollen diese Ausländerinnen und Ausländer als zweite Generation in einem erleichterten Verfahren eingebürgert werden. Kinder, die in der Schweiz geboren und deren Eltern hier aufgewachsen sind, sollen als "dritte Generation" das Bürgerrecht bei der Geburt erhalten. Die Caritas ist überzeugt, dass die Annahme der ausländerpolitischen Vorlagen einen wichtigen Schritt zu einer zukunftsorientierten Integrationspolitik darstellt. ots Originaltext: Caritas Schweiz Im Internet recherchierbar: www.presseportal.ch Kontakt: Dr. Odilo Noti Mobile: +41/79/686'87'43

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