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Cariats hilft menschen im Irak

    Luzern (ots) - Caritas hilft den Kriegsopfern im Irak mit Medikamenten, Erste-Hilfe-Sets, Decken und anderen dringend benötigten Waren. Nach den schweren Angriffen auf Mosul fliehen immer mehr Menschen aus der Stadt. Auch in Bagdad und Basra werden Krankenhäuser und Gesundheitszentren mit dringend benötigter Medizin versorgt.

    Trotz der schweren Bombardements kann die Arbeit der Caritas im Irak aufrecht erhalten werden. In Bagdad gehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Caritas in die angegriffenen Wohngebiete, um dort Medikamente, Erste-Hilfe-Sets und andere dringend benötigte Dinge zu verteilen. So konnten sie auch das angesehene Krankenhaus der Dominikanerinnen mit Medikamenten versorgen, in das immer mehr Verletzte eingeliefert werden.

    Erschütternde Berichte auch aus den Caritas-Zentren in Basra: Noch immer konnte die Strom- und Wasserversorgung nicht repariert werden und viele der rund 1,2 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner holen das Wasser direkt aus dem Fluss, der durch Abwasser und Müll verunreinigt ist. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Caritas Irak befürchten eine Katastrophe in Basra, wenn die Wasser- und Stromversorgung nicht bald wieder in Stand gesetzt werden kann.

    Aus dem Norden Iraks werden ebenfalls beunruhigende Nachrichten übermittelt. Nicht nur Mosul, sondern auch benachbarte Dörfer sind bombardiert worden. Immer mehr Familien verlassen die Stadt in Richtung Osten. Allein im Caritas-Zentrum in Karakosh, etwa 45 Kilometer von Mosul entfernt, werden gegenwärtig bis zu 400 Familien erwartet. In dem kleinen Ort unterhält Caritas seit Jahren ein Gesundheitszentrum, das in den vergangenen Jahren Anlaufstelle für unterernährte Kinder, Mütter, Schwangere und Stillende war. Seit Kriegsbeginn werden dort, wie in den anderen Caritas-Zentren im ganzen Land, Lebensmittel, Medikamente, Chlorintabletten für die Wasserdesinfektion, Matratzen und Decken abgegeben.

    Im Vorfeld des Krieges wurden im Irak die Caritas-Zentren und einige Krankenhäuser mit medizinischem Notvorrat, einfachen Apparaturen und Lebensmitteln ausgestattet. Darüber hinaus erhielten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Fortbildungen in Wundversorgung, Schocktherapie und Erste-Hilfe. Diese vorsorglichen Massnahmen kommen heute der leidenden Zivilbevölkerung im Irak zugute.

    Für die Nothilfe im Irak hat Caritas Schweiz 1,5 Millionen Franken zur Verfügung gestellt. Die Caritas dankt für Spenden auf das Konto 60-7000-4, Vermerk "Irak", . Spenden nimmt auch die Glückskette entgegen, Konto 10-15000-6, Vermerk "Irak"

ots Originaltext: Caritas Schweiz
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Tel.         +41/41/419'22'71
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