Caritas Schweiz / Caritas Suisse

Europa: Der Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe beginnt - Immense Schäden werden sichtbar

Luzern (ots) - Nach der Nothilfe fördert Caritas nun den Wiederaufbau der überfluteten Gebiete in Europa und Asien. Ein Schwerpunkt ist die Unterstützung privater Haushalte und jener Menschen, die durch die Flut alles verloren haben. Aber auch Altersheime, Sozialwohnungen, Kindergärten und andere soziale Einrichtungen müssen dringend wieder in Stand gestellt werden. Mit den rückgängigen Pegelständen werden die Ausmasse der Katastrophe sichtbar. Allein in Tschechien mussten 200'000 Menschen evakuiert werden. Tausende können immer noch nicht zurück in ihre Häuser, weil sie schwer beschädigt oder gar völlig zerstört sind. In den betroffenen Regionen stellt die Caritas Tschechien den Flutopfern Wohnraum zur Verfügung. Sie werden mit Lebensmitteln, Medikamenten und Sachspenden versorgt. Für jene, die in ihre Häuser zurückkehren können, organisiert Caritas vor Ort Freiwillige, die beim Aufräumen helfen. Aus dem gesamten Caritas-Netzwerk kommen Hilfsgelder für die in Not geratenen Menschen. Caritas Schweiz hat einen Beitrag von 100'000 Franken gesprochen. Der Schwerpunkt im Wiederaufbau in Osteuropa liegt auf der Unterstützung privater Haushalte und sozialer Einrichtungen. Noch im Herbst müssen in den beschädigten Gebäuden die Wände gut getrocknet werden, neue Stromleitungen verlegt und Heizungen eingebaut sein. Ausserdem hat die Flut in zahlreichen Häusern die gesamte Einrichtung verwüstet. Caritas stellt Möbel wie Betten, Tische oder Kühlschränke zur Verfügung. Neben privaten Unterkünften wurden auch Schulen, Kindergärten, Altersheime oder Sozialwohnungen zerstört. Hier beteiligt sich das internationale Caritas Netzwerk ebenfalls am Wiederaufbau. Auch in anderen Ländern Europas - wie in Russland, Rumänien oder Moldawien - ist der Wiederaufbau nach den verheerenden Überschwemmungen in vollem Gang. Für die vom katastrophalen Hochwasser betroffenen Menschen in Deutschland hat Caritas Deutschland Nothilfefonds eingerichtet und engagiert sich in der mittelfristigen Hilfe, wie im Wiederaufbau von Häusern und der Beschaffung von Hausrat. Die Flutkatastrophe von Asien ist noch nicht vorüber. Für die betroffenen Menschen in Bangladesh stellte Caritas Schweiz ebenfalls einen Betrag von 100'000 Franken zur Verfügung. Für jede Spende auf das Postkonto 60-7000-4 (Vermerk: Überschwemmungen 2002) dankt Caritas herzlich. Unter http://www.caritas.ch besteht auch die Möglichkeit, online zu spenden. Auch die Glückskette sammelt für die Opfer der Unwetter in Asien und Osteuropa auf das Postkonto 10-15000-6 (Vermerk Unwetter). ots Originaltext: Caritas Schweiz Internet: www.newsaktuell.ch Kontakt: Caritas Schweiz Livia Leykauf Tel. +41/41/419'24'59 [ 008 ]

Weitere Meldungen: Caritas Schweiz / Caritas Suisse

Das könnte Sie auch interessieren: