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Norwegen: Missbrauch der Touristen zur Finanzierung der norwegischen Robbenjagd

    Wädenswil (ots) - Die ASMS (Arbeitsgruppe zum Schutz der Meeressäuger - Schweiz) hat gegen den Plan der Regierung Norwegens protestiert, die kommerzielle Robbenjagd durch Touristen zu vermarkten. Trotz der weltweiten Empörung und Kritik zur jährlichen norwegischen Robbenjagd zeigt Norwegen weiterhin keine Einsicht.

    Das Fischerei-Ministerium verbreitet nun den Plan, das Abschlachten von Robben als Touristenattraktion zu vermarkten. Dieses neuartige Angebot könnte erfolgreich sein, wenn es den Touristen als exklusive Erfahrung angepriesen würde.

    Tierschutzorganisationen sprechen von einer Verherrlichung der Robbenjagd und hoffen, dass dieses fragwürdige Unterhaltungsangebot Touristen eher abschrecken und von Norwegen fernhalten wird.

    Die ASMS stellt sich gegen die kommerzielle Robbenjagd und hat die Norwegischen Botschaft aufgefordert, diesem geschmacklosen und blutigen Reise-Angebot mit Entschiedenheit entgegenzuwirken. In einem nächsten Schritt werden auch die Reiseveranstalter kontaktiert. „Es kann nicht sein, dass jagdbegeisterte Touristen die Robbenjagd finanziell und ethisch unterstützen sollen." Dazu Monika Müller, Fachstelle Robben der ASMS „Mit dieser Aktion des norwegischen Fischerei-Ministeriums wird zu einem grossangelegten Robbenmord aufgerufen, bei dem jeder Mensch einpotentieller Täter sein kann."

ots Originaltext: ASMS
Internet: www.newsaktuell.ch

Kontakt:
ASMS, Monika Müller, Postfach 30, 8820 Wädenswil, ab 13 Uhr auf
Telefon +41 79 742 93 23 oder auf www.asms-swiss.ch



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