HEKS - Hilfswerke der Evang. Kirche

HEKS-Jahresergebnis 2014 noch einmal verbessert

Zürich (ots) - In einem anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfeld konnte das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz HEKS den Gesamtertrag 2014 gegenüber dem Vorjahr noch einmal um 4 Prozent auf 69,2 Mio. Franken verbessern. Der Anteil der Verwaltungskosten am Gesamtaufwand betrug im vergangenen Geschäftsjahr 13,4 Prozent (Durchschnitt bei 360 Schweizer Non-Profit-Organisationen gemäss ZEWO-Studie 2015: 21 Prozent).

HEKS konnte dank einem markanten Zuwachs von Legaten und Firmenspenden sowie höheren Beiträgen aus Mandaten des Bundes und von Kantonen und Gemeinden den Gesamtertrag 2014 gegenüber dem Vorjahr noch einmal um 2,6 Mio. Franken steigern. Insgesamt erhielt HEKS im vergangenen Jahr Spenden und Legate in der Höhe von 28,3 Mio. Franken (2013: 27 Mio.). Zum Gesamtertrag von 69,2 Mio. Franken trugen die Kantonalkirchen, lokale Kirchgemeinden sowie weitere kirchliche Organisationen rund 15,2 Mio. Franken (21,9 Prozent) bei. Von Privatpersonen stammen 8,8 Mio. Franken (12,7 Prozent); aus Beiträgen von Bund, Kantonen und Gemeinden sowie der Glückskette resultierten 18,5 Mo. Franken (26,6 Prozent), während die von den fünf HEKS-Regionalstellen und dem Secrétariat romand im Rahmen von Leistungsvereinbarungen erbrachten Dienstleistungen Einnahmen von annähernd 14,5 Mio. Franken ( 20,9 Prozent) ergaben.

Im Kleinen Grosses bewirken

Ganz im Sinne seines Leitmotivs finanzierte HEKS im vergangenen Jahr in der Schweiz 53 Projekte seiner fünf Regionalstellen und seines Secrétariat romand mit insgesamt fast 23,4 Mio. Franken. Thematische Schwerpunkte waren dabei die soziale Integration und die Anwaltschaft für benachteiligte Bevölkerungsgruppen und Einzelpersonen. So haben die HEKS-Regionalstellen 2014 zum Beispiel rund 19 000 Beratungen für Asylsuchende und sozial Benachteiligte durchgeführt.

Rund 24,5 Mio. Franken flossen in 255 Hilfsprojekte in 33 Ländern in Europa, Asien, Afrika und Lateinamerika, wobei mit diesen Mitteln insbesondere die Entwicklung ländlicher Gemeinschaften und die Konfliktbearbeitung unterstützt werden. Darüber hinaus leistete HEKS im vergangenen Jahr für weltweit rund 270 000 Menschen und im Umfang von 5,7 Mio. Franken humanitäre Hilfe nach Naturkatastrophen und kriegerischen Konflikten.

Im Rahmen der kirchlichen Zusammenarbeit in Osteuropa wurden zudem über 18 000 Menschen in Albanien, Rumänien, Serbien, Ungarn, Tschechien und in der Ukraine mit diakonischen Angeboten wie Spitex, Frauenhäusern oder Jugendarbeit unterstützt.

Weitere Informationen:


Dieter Wüthrich, Abteilungsleiter Medien und Information, 044 360 88
66 oder 076 398 97 11, dieter.wuethrich@heks.ch



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