HEKS - Hilfswerke der Evang. Kirche

HEKS-Spenden stark gestiegen: Grosse Solidarität nach Katastrophen

    Zürich/Lausanne (ots) - HEKS, das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz, blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück: 2005 stiegen die Spenden um 36,2 Prozent auf 23,3 Millionen Franken. Insgesamt konnten Projekte für insgesamt 50,3 Millionen Franken umgesetzt werden.

    Die starke Zunahme von Spenden ist vor allem auf die zahlreichen Katastrophen zurückzu-führen. Der Tsunami Ende 2004 hat eine grosse Solidaritätswelle in der Schweiz ausgelöst. HEKS leistete in Indonesien, Indien und Sri Lanka Soforthilfe und engagiert sich heute mit rund 15 Millionen Franken im Wiederaufbau.

    Doch auch in anderen Weltgegenden war 2005 intensive Nothilfe gefragt: Während der monatelangen Dürre im Sahelland Niger versorgte HEKS Hungernde mit Nahrung und Saatgut. Nun werden Hügel terrassiert und Bäume gepflanzt, um den langfristigen Ressourcenschutz zu sichern. Nach den herbstlichen Tropenstürmen in Zentralamerika engagierte sich HEKS zudem für Betroffene in Guatemala, Mexiko und Honduras.

    Auch für die Erdbebenopfer in Pakistan wurde grosszügig gespendet: Nach der Finanzierung von provisorischen Schulzelten für den Winter beginnt HEKS nun in der Provinz Azad Kashmir mit dem Wiederaufbau von Schulhäusern und Gesundheitszentren.

    Aufgrund seiner langjährigen Beziehungen zu erfahrenen, in der Bevölkerung verankerten, lokalen Partnerorganisationen, konnte HEKS in den erwähnten Ländern rasche und direkte Nothilfe leisten. Die Finanzierung der Not- und Wiederaufbauprojekte wird von der Glückskette und zum Teil vom Bund mitgetragen.

    Die höheren Einnahmen ermöglichen es HEKS, auch langfristige Projekte auszubauen. In der Schweiz wurden 13,7 Millionen Franken für die Integration für MigrantInnen eingesetzt. Dies ist umso wichtiger, als der Graben zwischen MigrantInnen und Einheimischen sowie Armen und Reichen auch in der Schweiz immer tiefer wird.

    Die Verwaltungskosten (inkl. Fundraising) betragen 11,6 Prozent der Gesamtausgaben.

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