HEKS - Hilfswerke der Evang. Kirche

Dürre in Zentralamerika: HEKS leistet Nothilfe und Katastrophenprävention

    Zürich (ots) - In Honduras droht nach einer längeren Dürreperiode eine Hungersnot. Über die Hälfe der Ernte ist verdorrt. HEKS, das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz, verteilt als Nothilfeaktion Saatgut an die betroffenen Bauern.

    In den Ländern Zentralamerikas ist auf Grund der ausgebliebenen Regenfälle ein Grossteil der ersten Sommerernte verloren gegangen. Besonders betroffen von der Dürre ist unter anderem der Süden von Honduras, eine Schwerpunktregion des Enwicklungsprogramms von HEKS. Laut Schätzungen des Welternährungsprogramms (WFP) haben allein in den Departementen Valle und Choluteca rund 17'000 Kleinbauernfamilien zwischen 50 und 100 Prozent der Ernte eingebüsst. Die Regierung von Honduras hat daher den Nationalen Notstand ausgerufen.

    Während das WFP mit der Verteilung von Nahrungsmitteln zur kurzfristigen Überbrückung der Nahrungsengpässe begonnen hat, unterstützt HEKS durch seine Partnerorganisationen rund 600 Kleinbauern mit Saatgut, damit die Bevölkerung für die zweite Ernteperiode im Oktober die notwendigen Lebensmittel wieder selber produzieren kann. Verwendet werden dabei einheimische Getreide- und Gemüsesorten, die eine kurze Wachstumsperiode aufweisen. So wird einer noch grösseren Hungersnot gegen Ende Jahr vorgebeugt.

    Bereits 1998 richtete der Hurrikan Mitch in Honduras grosse Schäden an. HEKS unterstützt Projekte, die Familien in der nachhaltigen Bewirtschaftung des Bodens und bei der Produktion von traditionellem Saatgut schult. Ferner wird die Anschaffung von Silos zur Lagerung der Ernte ermöglicht. Damit soll das Risiko von ähnlichen Notsituationen für die Zukunft vermindert werden. HEKS setzt für die aktuelle Nothilfeaktion rund 50'000 Franken ein.

    Spendenkonto HEKS-Deutschschweiz: PC 80-1115-1     Vermerk "Dürre Zentralamerika"

    (Spendenkonto EPER-Romandie: CCP 10-1390-5)

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