Verkehrshaus der Schweiz

Das Verkehrshaus will per 2006 einen neuen Hiflyer

      Luzern (ots) - Mitte März 2005 soll der Bericht des Büros für
Flugunfalluntersuchung (BFU) zum Fesselballon-Unfall im Verkehrshaus
der Schweiz vom 23.07.2004 vorliegen. Die Verkehrshaus-Leitung
beabsichtigt, mit einem komplett neuen Ballon und einer neuen
Passagiergondel den Fesselballon-Betrieb per Frühjahr 2006 wieder
aufzunehmen, wenn die zu ergreifenden zusätzlichen technischen und
betrieblichen Sicherheitsmassnahmen auch wirtschaftlich vertretbar
seien.

    Den "Traum vom Fliegen" möglich machen

    Es sind drei Hauptmotive, welche die Verkehrshaus-Leitung bewogen haben, einen neuerlichen Fesselballon-Betrieb anzustreben: Das Prinzip des Fesselballons sei eine geeignete Möglichkeit, dem interessierten Publikum einen attraktiven Luftfahrzeug-Simulator zu bieten. Neben den musealen und hochgradig interaktiven Verkehrshaus-Elementen soll "der Traum vom Fliegen" einer Vielzahl von Menschen (das Verkehrshaus verzeichnete 2004 insgesamt 780'000 Eintritte) auf einfache und sichere Art und Weise ermöglicht werden. Zudem sei der Hiflyer "der Eifelturm Luzerns" und als Aussichtsplattform in einer einzigartigen Landschaft eine touristische Attraktion, welche die Destination insgesamt aufwerte. (2004 wurden rund 8000 Gäste aus Indien befördert). Und nicht zuletzt wollen die Verkehrshaus-Verantwortlichen Unternehmer, und nicht Unterlasser sein. Will heissen: Nach einem für alle betrüblichen Ereignis dürfe die Konsequenz nicht sein, mit einer definitiven Betriebseinstellung zu reagieren.

    Neuerlicher Betrieb ab 2006 geplant

    Nach Vorliegen des BFU-Unfallberichts sollen die Sicherheitsempfehlungen analysiert und gemeinsam mit BAZL und CASO (Civil Aviation Safety Officer) des UVEK ein entsprechendes Betriebskonzept etabliert werden. Anschliessend wird eine unternehmerische Betrachtung und Würdigung der marktwirtschaftlichen Chancen und Risiken erfolgen müssen. Bei einem positiven Entscheid sollten die technischen und betrieblichen Anpassungen bis Ende 2005 abgeschlossen werden können. Ein neuerlicher Betrieb mit einem neuen Fluggerät wäre so zur Saisoneröffnung 2006 möglich.

    Rückbau des Unfall-Hiflyers noch vor Ostern

    Die Untersuchungen des BFU wurden abgeschlossen. Nachdem sich die Verkehrshaus-Leitung nicht zuletzt aus psychologischen Gründen entschieden hat, das Unfall-Gerät nicht mehr einzusetzen, sondern gegebenenfalls durch ein fabrikneues Produkt zu ersetzen, steht einem Rückbau des Unfall-Hiflyers im Monat März 2005 nichts mehr im Wege.

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