Verkehrshaus der Schweiz

1960 im Himalaja abgestürzt - 41 Jahre später sind Originalfragmente des berühmten Flugzeuges im Verkehrshaus der Schweiz ausgestellt!

Der Pilatus Porter PC-6 "Yeti"

    Luzern (ots) - Das Verkehrshaus der Schweiz ist um eine attraktive Neuheit reicher. In der Halle Luft- & Raumfahrt stossen die Besucherinnen und Besucher auf gelb-rote Fragmente und Überbleibsel eines Flugzeuges. Die Einzelteile gehören zum Pilatus Porter PC-6 mit Namen Yeti, der vor 41 Jahren zu grosser und trauriger Berühmtheit gelangte. Zur Erstbesteigung des sechsthöchsten Berges der Welt, des Dhaulagiri in Nepal, benutzte eine Schweizer Expedition unter Leitung von Max Eiselin den Yeti als Transportflugzeug, um Material und Menschen auf 5'700 M.ü.M. ins Basislager 2 zu bringen. Mit den Landungen und Starts auf dieser Höhe stellten die beiden Piloten Ernst Saxer und Emil Wick einen Weltrekord auf. Dieser zeitsparende Einsatz durch ein Flugzeug blieb in der Geschichte der Bergbesteigungen bis heute einzigartig, denn das Risiko eines Absturzes oder Unfalles ist in diesen Höhen zu hoch. Selbst der Yeti war vor diesen Risiken nicht gefeit. Am 5. Mai 1960 stürzte er nach dem Start auf dem Dambuschpass aus geringer Höhe ab, die beiden Piloten blieben unverletzt - der Yeti erlitt Totalschaden.

    Nach und nach gelangen nun unter Federführung des Vereins " Porter Vintage Association" Teile von ihm wieder zurück in die Schweiz. Die Ausstellung im Verkehrshaus bietet dem Verein eine Plattform ihr ehrgeiziges Projekt sowie den Wiederaufbau des flugfähigen Yeti von 1960 einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Vorgesehen ist über den jeweiligen Stand des Vorhabens aktuell zu orientieren und gewisse Restaurierungs- und Herrichtungsarbeiten vor den Augen des Publikums auszuführen.

    Die Ausstellung beinhaltet zur Zeit Originalteile vom Wrack, baugleiche Teile, welche für die Restaurierung in Frage kommen, historische Bild- und Filmdokumente über die erfolgreiche 1960er Expedition auf den Dhaulagiri sowie originale Bergausrüstung und Pickel mit Fähnchen. Sie versteht sich somit als erster Schritt in einem für die Museumsbesucherinnen und -besucher interessanten Prozess mit dem hoffnungsvollen Ziel, dass der Yeti wieder fliegen lernt.

    Die technischen Daten der Pilatus Porter PC-6 "Yeti" finden Sie unter:   www.verkehrshaus.org/de/FrameSet.asp?Seite=medien_presse/presse.htm

ots Originaltext: Verkehrshaus der Schweiz
Internet: www.newsaktuell.ch

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Carmen Eberli, Hans Syfrig
Medien
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E-Mail: media@verkehrshaus.org



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