Eidg. Volkswirtschaftsdepartement (EVD)

EVD: CITES-Konferenz in Bangkok

      Bern (ots) - Vom 2. bis 14. Oktober 2004 findet in Bangkok,
Thailand, die 13. ordentliche Tagung der Vertragsstaaten des
Übereinkommens über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten
freilebender Tiere und Pflanzen (CITES) statt. Auf der
Traktandenliste stehen unter anderem über 50 Anträge zur Änderung
der Anhangslisten des Übereinkommens, in denen die geschützten Tier-
und Pflanzenarten aufgeführt sind. Der Bundesrat hat heute der
schweizerischen Delegation das Mandat für die Konferenz erteilt. Das
CITES-Übereinkommen ist seit dem 1. Juli 1975 in Kraft und gilt
heute in 166 Staaten. Es hat zum Ziel, den Handel mit Wildtieren und
pflanzen sowie deren Produkten so zu gestalten, dass das Überleben
der Arten nicht gefährdet wird. Die Grundhaltung der schweizerischen
Delegation orientiert sich deshalb am Prinzip der Erhaltung und
nachhaltigen Nutzung. Massgeblich für die Unterstützung oder
Ablehnung von Anträgen sind die Grundsätze der Konvention selbst,
aber auch die 1994 an der neunten Konferenz angenommenen Kriterien.
Ein wesentlicher Aspekt wird sein, ob der Antrag die Situation der
betroffenen Art auch tatsächlich verbessert. Grundsätzlich wird die
Delegation alle Anträge befürworten, die sich aus der Überprüfung
der Anhangslisten durch die zuständigen Komitees ergeben haben. Sie
wird in der Regel Anträge ablehnen, die ohne Konsultation der
Arealstaaten eingereicht wurden oder von diesen abgelehnt werden.

    Die schweizerische Delegation steht unter der Leitung von Dr. phil. nat. Thomas Althaus, Leiter Artenschutz im Bundesamt für Veterinärwesen. Sie umfasst ausserdem Dr. Jonas Lüthy (BVET), Dr. Mathias Lörtscher (BVET), Frau Dr. Ruth Landolt (Präsidentin der Fachkommission CITES).

Siehe auch: Hintergrundinformation: CITES-Konferenz in Bangkok (Thailand) vom 2. bis 14. Oktober 2004 unter www.bvet.admin.ch/medien-info/d/presserohstoffe/1_index.html

Auskünfte: Thomas Althaus, Leiter Artenschutz, Bundesamt für Veterinärwesen, Tel. 031 323 85 08 / 079 475 60 84



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