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DEZA: Schweizer Tag an der Kobe-Konferenz

Bern (ots) - An der “UN World Conference on Disaster Reduction”, die vom 18. - 22. Januar 2005 in Kobe, Japan stattfindet, präsentiert die Schweizer Delegation heute Mittwoch, 19. Januar einen von ihren zwei Beiträgen. Im Zentrum stehen Risikoverminderung, Prävention sowie die Nachhaltigkeit von Vorsorgemassnahmen. Naturkatastrophen können nicht als isolierte Ereignisse betrachtet werden, deshalb gehört es zum Standard der Schweizer Einsatzkonzepte, Risiken in einem integrierten Ansatz abzuschätzen. Es werden also verschiedenste Gefahren zueinander in Beziehung gesetzt, und die Zusammenarbeit mit allen betroffenen Akteuren als vordringlich erachtet. Die jüngste Tsunami-Katastrophe in Asien hat in dramatischer Weise aufgezeigt, dass nach einer Überflutung massive Folgerisiken auftreten. Im Technologie-Bereich, beim Erstellen von Gefahrenkarten hat die Schweiz eine international anerkannte Position inne. Als Bergland verfügt sie über umfangreiche Erfahrung im Bereich der Planung von Präventionsmassnahmen. Dazu zählen Schutzmassnahmen wie Lawinenverbauungen, Dämme und Deiche, Wiederaufforstung sowie Warn- und Alarmsysteme. Die Schweizer Delegation führt in Kobe einen Workshop durch, der anhand von Beispielen (Lawinen und Hochwasser) aus dem Kanton Wallis den integrierten Ansatz vermittelt. Der „Dialog über Risiken in Berggebieten“ zeigt auf, wie die Erfahrungen der Schweiz im internationalen Umfeld genutzt werden können. Eine Kultur des Vorausschauens entwickeln Die Erfahrungen aus Katastrophen in der Vergangenheit legen nahe, dass Vorbeugemassnahmen immer wichtiger werden. Naturkatastrophen sind aufgrund ihrer Unberechenbarkeit ohnehin schwer zu bewältigende Vorfälle. Am schlimmsten trifft es folglich alle jene Regionen der Welt, in denen keine Vorbeugemassnahmen und keine Infrastruktur zur Bewältigung der Not existieren. Im Rahmen der internationalen Solidarität sieht es die Schweiz deshalb als ihre vordringliche Aufgabe an, entsprechende Erfahrung und vorhandenes Wissen weiterzugeben. Auf ihre Anliegen macht die Schweiz anhand eines „Eye-Catchers“ in Form eines Karton-Würfels aufmerksam. Der kleine Kubus enthält die wichtigsten Forderungen und Anliegen der Schweizer Delegation und ist gleichzeitig Behältnis für eine kleine symbolische Notration mit einer Kerze, Zündhölzern und Biskuits. DIREKTION FÜR ENTWICKLUNG UND ZUSAMMENARBEIT DEZA Medien und Kommunikation Weitere Informationen: Kobe Conference on Disaster Reduction Jean-Philipp Jutzi, Mediensprecher vor Ort: 0081 80 34583195 www.deza.ch Dossier UN-Konferenz zur Prävention von Naturkatastrophen in Kobe

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