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DEZA: Erdbeben Iran: Schweizer hundeführer aus Bam zurückgekehrt

    Bern (ots) - Bern, 29.12.2003

    Nach dreitägigem Einsatz im Erdbebengebiet von Bam sind am Montag 11.00 sechs Mitglieder der Schweizer Rettungskette in der Schweiz eingetroffen. Es handelt sich um die vier Hundeführer samt Rettungshunden, den Leiter der Hundeequipe sowie einen Schadenplatz- Berater. Die Schweizer Nothilfe vor Ort wird mit 15 Experten des Schweizerischen Korps für humanitäre Hilfe und des Schweizerischen Roten Kreuzes fortgesetzt.

    Die Hundeequipe der Schweizer Rettungskette hat ihren Einsatz vor Ort beendet und ist mit einem Linienflug via Istanbul in die Schweiz zurückgekehrt. Die Mitglieder der Rettungsequipe sind müde aber gesund am Montag um 11.00 im Flughafen Zürich eingetroffen.

    Die eigentliche Rettungsphase ist abgeschlossen. Drei Tage nach der Naturkatastrophe bestehen kaum mehr Chancen unter den Trümmern auf Überlebende zu stossen. Priorität hat jetzt der Schutz der Überlebenden. Zwei Illyuschin-Transportflugzeuge mit 70 Tonnen Schweizer Hilfsgüter (heizbare Zelte, Decken, Matratzen, Notkochsets und Medikamente) sind in der Nacht auf Montag im Erdbebengebiet eingetroffen. Eine Maschine konnte in Bam landen, die andere musste wegen Kapazitätsüberlastung auf das benachbarte Kerman ausweichen. Die Hilfsgüter werden in Zusammenarbeit mit dem Roten Halbmond und den lokalen Behörden vor Ort verteilt. Derzeit sind fünfzehn Schweizer Experten der Rettungskette im Einsatz vor Ort.

für weitere Informationen: Thomas Jenatsch, DEZA-Mediensprecher  079 300 48 63; thomas.jenatsch@deza.admin.ch



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