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DEZA: Jugendliche für sorgsamen Umgang mit Wasser

      Bern (ots) - Die europäischen Flüsse als Ressourcenspender und
schützenswerte Naturräume sind Thema im europäischen
Jugendparlament, das vom 6.- 12. Oktober in der Schweiz tagt. Das
Netzwerk "Solidarité Eau Europe", das den Anlass organisiert, will
eine breite Öffentlichkeit für den sorgsamen Umgang mit dem Wasser
sensibilisieren. Dieser Beitrag zum Jahr des Wassers wird von der
Direktion für Entwicklungszusammenarbeit DEZA mitunterstützt.

    Bundesrat Samuel Schmid hat die Tagung des europäischen Jugendparlaments am 6.Oktober in Bern eröffnet. Während einer Woche diskutieren rund achtzig jugendliche Anwohner von Rhone, Rhein, Po und Donau grenzübergreifende Themen rund ums Wasser. Nach dem Eröffnungsanlass begeben sich die Jugendlichen in die Kantone Graubünden, Tessin und Wallis, wo sie für jeden der vier Flüsse ein Projekt ausarbeiten, das an der Abschlusssession am 11. Oktober in Chur vorgestellt wird. Ziel ist es, einen gemeinsamen Aktionsplan für den internationalen Gewässerschutz zu verabschieden.

    Unter dem Motto "Von der Quelle zum Delta" erörtern die 14-18 jährigen europäischen Jugendlichen unter anderem den Schutz der Quellen und ihre Bedeutung für die Schweiz als Trinkwasserreservoir und Energieversorger. Ein weiterer inhaltlicher Schwerpunkt ist die internationale Zusammenarbeit zum Schutz der Flusslandschaften und der Trinkwasserversorgung. Die "Solidarité Eau Europe" entstand 1998 aus einer Initiative der Umweltkommission des Europaparlaments und des Internationalen Sekretariats für Wasser. Die Institution will die Bedeutung der Ressource Wasser im Bewusstsein der Bürger und Institutionen stärken.

DIREKTION FÜR ENTWICKLUNG UND ZUSAMMENARBEIT  DEZA Medien und Kommunikation

weitere Information: barbara.affolter@deza.admin.ch, 079 335 76 04



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