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DEZA: Die "Swiss-South African Cooperation Initiative" Positive Ergebnisse nach anderthalb Jahren Aktivität

      Bern (ots) - Die Swiss-South African Cooperation Initiative (SSACI)
hat heute an ihrer Jahreskonfe-renz in Bern über die Ergebnisse
ihrer Tätigkeit in den ersten 18 Monaten seit ihrem Be-stehen
informiert: Bisher wurden 26 Projekte im Bereich Berufsbildung und
Schaffung von Arbeitsplätzen in der Höhe von CHF 3’800’000
finanziert.

    Gemäss dem Programmleiter der SSACI, Ken Duncan, haben bis Ende August 2002 185 zu-vor mehrheitlich ungelernte und arbeitslose Lehrlinge verschiedene berufliche Ausbildungskur-se, die von der SSACI finanziert wurden, in Südafrika abgeschlossen. 110 davon haben bereits eine Stelle gefunden, acht haben sich mit einem eigenen kleinen Geschäft selbständig ge-macht, während sich die Restlichen für eine weitere Ausbildung entschieden haben oder an einem Weiterbildungsprogramm teilnehmen.

    Duncan erklärte, dass im Vergleich zu ähnlichen Programmen in Südafrika die Erfolgsrate und die Kosten pro Teilnehmer der von der SSACI finanzierten Ausbildungs- und Arbeitsvermitt-lungsprojekte sehr gut seien. Da laut offiziellen Angaben die Arbeitslosigkeit unter südafrikani-schen Jugendlichen bei 60% liegt, drängten sich Massnahmen zur Schaffung von Arbeitsplät-zen für Jugendliche auf. Für Ken Duncan stellt die Strategie der SSACI eine Möglichkeit dar, diesem dringlichen Problem entgegen zu wirken. Ihr Schwerpunkt liegt in der Schulung von beruflichen Kenntnissen und Fähigkeiten, die heute in den Wachstumsbranchen der südafrika-nischen Wirtschaft gefragt sind, in der Unterstützung von Lehrlingen bei der Suche nach Ar-beitsplätzen in bestehenden Unternehmen oder bei der Gründung von eigenen Mikrounter-nehmen.

    Die SSACI ist eine öffentlich-private Partnerschaft zwischen der Schweizer Regierung, vertre-ten durch die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), und zehn Schweizer Un-ternehmen, die in Südafrika tätig sind. Zu ihren Zielen zählen die Armutsverminderung und Förderung von Jugendlichen in Südafrika. Dies soll durch die Finanzierung von Projekten, die den bis anhin benachteiligten 16- bis 26-Jährigen Berufschancen bieten, ermöglicht werden. Zu diesem Zweck wurde im Februar 2001 in Südafrika ein selbst verwalteter Trustfund einge-richtet, an dem sich zehn Schweizer Unternehmen während fünf Jahren mit jährlich CHF 1‘000‘000 beteiligen. Die DEZA steuert ebenfalls während den nächsten fünf Jahren jährlich den gleichen Betrag bei. Zu den Sponsoren gehören Alpha (eine Tochtergesellschaft der Hol-cim), Ciba Speciality Chemicals, Credit Suisse, Givaudan-Roure, Novartis, Schindler Lifts, Si-ka Finanz, Swiss Re, UBS und Xstrata.

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Auskünfte erteilt: Sarah Grosjean, DEZA Sprecherin, Tel. 031 323 71 53



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