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Wirtschaft und Medien argumentieren über Sinn und Unsinn von Messen

Klaus J. Stoehlker, Direktor der Klaus J. Stoehlker AG, Moderator Michael von Babo, Kathrin Ugur-Beriger, Public Relations Manager Compaq, und Rainer Artho, Geschaeftsfuehrer Reed Messen Schweiz AG, von links nach rechts, diskutieren am ersten Media Coffee in Z¸rich, zum Thema "ist die Teilnahme an einer Messe zwingend?', am Dienstag, 23. ...

Spannende Debatten beim ersten Schweizer "media coffee"

Querverweis: Bilder wurden von Photopress über das Satellitennetz von Keystone verbreitet (Siehe auch www.photopress.ch und www.newsaktuell.ch/d/galerie.htx?type=obs)

    Zürich (ots) - Um in Unternehmen wertvolle Erkenntnisse für Strategien zu gewinnen, ist der Austausch von Erfahrungen und Meinungen von zentraler Bedeutung. Wirkliche Plattformen welche den Dialog insbesondere zwischen der Wirtschaft und den Medien ermöglichen, sind in der Schweiz jedoch rar. Mit der Durchführung des ersten media coffee's lancierten news aktuell schweiz und  in marketing gmbh heute eine Podiumsdiskussion, die dem Bedürfnis vieler Unternehmer und Journalisten entspricht. Rund 90 Interessierte reisten nach Zürich in die LIMMAT HALL, um die von Michael von Babo moderierte Diskussionsrunde zum Thema "Ist die Teilnahme an einer Messe zwingend? Was für Alternativen stehen zur Verfügung?" mit zu verfolgen.

    In der Schweizer Wirtschafts- und Medienlandschaft wächst die Nachfrage nach thematisierten Informationsplattformen kontinuierlich. Informationen sollen in kompakter Form die verschiedenen Facetten aktueller Themen aufzeigen, Hintergrundwissen und Praxiserfahrung vermitteln und in der Kombination eine objektive Entscheidungsgrundlage bieten. Die neue Veranstaltungsreihe "media coffee" greift dieses Bedürfnis durch die Förderung eines aktiven Meinungsaustausches und die kritische Hinterfragung aktueller Trends aus Kommunikation, Medien und Wirtschaft auf und bietet Verantwortlichen aus Marketing und Kommunikation sowie Unternehmen neue Ansichtspunkte und Impulse.

    Ist die Teilnahme an Messen zeitgemäss?

    Diverse Meldungen der letzten Monate zeigen es deutlich und unmissverständlich: Immer mehr Unternehmen - darunter namhafte Grosskonzerne - verzichten auf eine Messeteilnahme und prüfen Alternativen um ihr Zielpublikum zu erreichen. Dieser Trend wirft Fragen auf, die am ersten media coffee unter der Leitung von Michael von Babo, Initiator verschiedener Computermessen, mit Klaus J. Stöhlker, Direktor der Klaus J. Stöhlker AG, Rainer Artho, Geschäftsführer Reedmessen (Schweiz) AG, sowie Kathrin Ugur-Beriger, Public Relations Manager Compaq Schweiz AG, diskutiert wurden. Unter anderem wurde heftig über die nötigen Qualitätsmerkmale von Messen referiert, Konsequenzen die eine Nicht-Teilnahme eines Unternehmens mit sich bringen durchleuchtet sowie über die Verantwortung von Messeorganisatoren gegenüber den Ausstellern und Besuchern debattiert.

    Kritische Stimmen in Sachen Messen

    "Messen wie die Orbit oder Internet Expo sind in den letzten Jahren extrem gewachsen", so Klaus J. Stöhlker. "In der Schweizer Messeorganisation herrscht jedoch ein Missmanagement. Man kann dies durchaus mit dem Bau eines grösseren und schwereren Autos vergleichen, bei dem vergessen wurde einen stärkeren Motor einzubauen." Eine wertvolle Erkenntnis brachte Kathrin Ugur in die Diskussion ein: "Ein Unternehmen sollte sich nur dann für eine Messeteilnahme entscheiden, wenn Kommunikations- und Marketingziele klar definiert sind und die Teilnahme zur Erreichung der gesteckten Ziele notwendig ist. Zudem ist nicht zwingend erforderlich, dass auf dem Messestand neue Produkte gezeigt werden. Eine klare Botschaft, die das Zielpublikum erreicht und nachhaltige Wirkung hinterlässt, ist jedoch ein Must." Rainer Artho wies auf eine oft vernachlässigte Ressource hin: "Viele Unternehmen unterschätzen wie wichtig die Schulung des Messepersonals ist. Hier besteht grosser Handlungsbedarf."

    In einem Punkt sind sich alle Podiumsteilnehmer einig: Messen werden weiter bestehen. Um mit der Veränderung der Wirtschaftslage mit zu halten, sollten sich Unternehmen und Messeorganisatoren jedoch neue Konzepte überlegen, welche die Messen wieder verstärkt zum Event hinführen und vermehrt auf die anvisierten Zielgruppen eingehen.

    Das zahlreiche Erscheinen der Teilnehmer und Teilnehmerinnen sowie das positive Feedback bestätigt die Organisatoren, mit dem media coffee ein echtes Bedürfnis anzusprechen und mit weiteren brisanten Themen Meinungsmacher und kritische Hinterfrager aufs Podium zu bitten. Das Thema des nächsten media coffee's steht bereits fest: "Gute Bilder, schlechte Bilder - was ein PR-Bild leisten muss."

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