Pharmaindustrie setzt neue Massstäbe beim Schutz von Labortieren

Pharmaindustrie setzt neue Massstäbe beim Schutz von Labortieren
3R - Moderne Nagerhaltung: Wenn die Box mehr als nur Einstreu enthält. Die Anreicherung des Lebensraumes beeinträchtigt die experimentellen Resultate in keiner Weise (Hanno Würbel 2004). Weiterer Text ueber ots und auf http://www.presseportal.ch. Die Verwendung dieses Bildes ist fuer redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veroeffentlichung unter ...

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Basel (ots) - Die global forschenden Pharmaunternehmen der Schweiz setzen neue Massstäbe bei Tierversuchen. In einer Charta verpflichten sie sich, die Bedingungen bei Tierversuchen und den Schutz der Labortiere weiter zu verbessern. Ziel ist, möglichst viele Tierversuche zu ersetzen, die Zahl der Versuchstiere möglichst gering zu halten und deren Belastung zu verringern. Die Bemühungen und Zielsetzungen gelten weltweit und sollen auch für Partnerorganisationen verbindlich sein, die im Auftrag der Pharmaindustrie Tierversuche durchführen. Die Tierschutzgesetzgebung der Schweiz zählt weltweit zu den strengsten und im Bereich Tierversuche und Tierhaltung erfüllt die forschende Pharmaindustrie in der Schweiz bereits heute höchste Standards. Die dem Branchenverband Interpharma angeschlossenen Unternehmen wollen aber den Schutz der Labortiere in ihrem Einflussbereich weltweit verbessern und ausbauen. Darauf haben sie sich vergangene Woche in einer 10-Punkte-Charta verpflichtet. In erster Linie wollen Novartis, Roche, Merck Serono, Actelion, Bayer Schering Pharma Schweiz sowie Cilag und Vifor noch mehr Tierversuche durch andere Methoden ersetzen, die Zahl der Versuchstiere so gering wie möglich halten und die Belastung der Tiere vor, während und nach ihrem Einsatz weiter verringern. Dafür wollen die Unternehmen unter anderem die Aus- und Weiterbildung sowie das Training der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entwickeln und fördern. Die zusätzlichen Anstrengungen verlangt die Pharmaindustrie auch von jenen Unternehmen, die in ihrem Auftrag Tiere halten oder Tierversuche durchführen. Und bei all dem wollen sich die Unternehmen auch messen und kontrollieren lassen. Sie versprechen strenge interne Auditverfahren, auch bei Partnerfirmen im Bereich Tierversuche, und die Einhaltung der vereinbarten Schutzstandards auf globaler Ebene. Ebenso verpflichten sich die Unternehmen, die Entwicklung von Bewertungsverfahren und die Inspektion ihrer Betriebe weltweit durch unabhängige externe Stellen zu fördern. Weiter wollen sie den Dialog mit der Öffentlichkeit über die Forschung an und mit Tieren und den Tierschutz pflegen und verstärken. Die Unterzeichner der Charta werden über die Fortschritte im Bereich Tierversuche jährlich Rechenschaft ablegen. Interpharma - Verband der forschenden pharmazeutischen Firmen der Schweiz: Novartis, Roche, Merck Serono, Actelion,Bayer, Vifor & Cilag ots Originaltext: Interpharma Internet: www.presseportal.ch Kontakt: interpharma Thomas B. Cueni, Generalsekretär Petersgraben 35, Postfach CH 4003 Basel Tel.: +41/61/264'34'00 Mobile: +41/79/322'58'17 Fax: +41/61/264'34'01 E-Mail:thomas.cueni@interpharma.ch Internet: www.interpharma.ch

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